Jack Reviews - AAA Games, Indie Games, Visual Novels und mehr!: zeitreise

Jack Reviews - Reviews zu Videospielen, Filmen und mehr!

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[Review] The Sekimeiya: Spun Glass

 

Mystery Visual Novel

The Sekimeiya: Spun Glass ist eine Mystery Visual Novel in der acht Menschen für 12 Stunden in einem Turm eingesperrt werden um den Diebstahl eines besonderes Edelsteins, der namensgebenden Sekimeiya, zu unterbinden. Obwohl sie zu Beginn ihrer Gefangenschaft aufgrund mysteriöser Rauchschwaden allesamt in Ohnmacht fallen, befindet sich die Sekimeiya allerdings immer noch an Ort und Stelle nachdem sie ihr Bewusstsein wiedererlangen. Einzig Naomi Cabca, die dafür verantwortlich war den Besucher des Ashiya Turms die Sekimeiya vorzustellen, scheint wie vom Erdboden verschluckt worden zu sein.

Klingt auf den ersten Blick eventuell nicht sonderlich interessant, vor allem da das Setting im Gegensatz zu ähnlichen Visual Novels (wie Ever17 oder Zero Escape) wesentlich langweiliger und ungefährlicher wirkt. Die Charaktere wissen immerhin von Anfang an wo sie sich befinden und erfahren kurz darauf wie lange sie noch ausharren müssen bevor sie den Turm wieder verlassen können. Das größte Problem ist für mich allerdings der Aufbau des Turms. Fünf der sieben Stockwerke sehen nämlich absolut identisch aus und werden im Laufe des Spiels immer nur beiläufig besucht. Ein Großteil der Story, die circa 37 Stunden dauert, findet also im Erdgeschoss und im Dachgeschoss statt, welche beide nicht besonders groß sind. Von den 19 Räumen im Erdgeschoss sind 12 außerdem größtenteils identisch, da sie allesamt der Edelsteinsammlung der Ashiya Familie gewidmet sind. Von daher dauert es nur wenige Stunden bis sich das Setting komplett abgenutzt hat, was für viele Spieler vermutlich ein Problem darstellen könnte.

Ashiya Tower

[Review] Timelie

Für dieses Review wurde mir ein Key zur Verfügung gestellt!
Rätselspiel

Timelie ist ein Rätselspiel in dem ein junges Mädchen in einer mysteriösen, futuristischen Anlage erwacht nur um kurz darauf von Robotern gejagt zu werden die sich so schnell bewegen dass die Flucht geradezu ausweglos erscheint ... bis auf einmal gewaltige Schachfiguren durch die Gegend fliegen die zufälligerweise die Roboter zerschmettern. Kaum gerettet ist das Mädchen aber bereits zum Tode verdammt da eine dieser Figuren mit dem Laufsteg kollidiert und das Mädchen in den Abgrund schleudert. Da das Spiel an dieser Stelle aber noch gar nicht richtig begonnen hat ist es damit allerdings natürlich noch nicht vorbei. Wie sich herausstellt ist das Mädchen nämlich in der Lage den Lauf der Zeit zu beeinflussen, wodurch sie ihren Sturz im Handumdrehen negiert und diesmal stehenbleibt bevor der Boden zerschmettert wird.

Um tatsächlich aus dieser Anlage zu entkommen muss man sich anschließend aber durch Dutzende Level rätseln die mal mehr und mal weniger komplexe Herangehensweisen erfordern. Das wird vor allem dann interessant wenn das Mädchen über eine Katze stolpert die anschließend als zweiter Spielcharakter fungiert. Diese kann nämlich zum einen Lüftungsschächte durchqueren und somit Stellen erreichen die dem Mädchen verwehrt sind, und sie kann die Gegner ablenken indem sie ein lautes Miau von sich gibt. Letzteres ist allerdings mit einem Cooldown verbunden, wodurch man seine Aktionen teilweise gut planen muss. Vor allem in Leveln in denen man quasi von der Zeit gejagt wird, welche unaufhaltsam die Welt um einen herum verschlingt. Außerhalb dieser Level existiert aber auch ein gewisses Zeitlimit, wenngleich ich das nur ein einziges Mal erreicht habe und dementsprechend ein ganzes Stück zurückspulen musste um meine Aktionen ein bisschen effektiver zu planen.

Timelie

[Review] Angels with Scaly Wings

Dragon Dating Sim

Angels with Scaly Wings ist eine Mystery Visual Novel dessen Protagonist dazu auserwählt wurde als Botschafter in eine fremde Welt zu reisen die von humanoiden Drachen bewohnt wird. Klingt ein bisschen wie Hatoful Boyfriend, zumal es sogar möglich ist die Drachen zu daten (was den Protagonisten in keinster Weise zu stören scheint), aber in Wirklichkeit scheint sich das Spiel mehr an der Zero Escape Reihe zu orientieren. Es kommt zwar kein Nonary Game oder irgendein anderes tödliches Spiel zum Einsatz, aber die Story muss trotzdem mehrfach durchgespielt werden bevor man das wahre Ende freischalten kann.

An sich ein interessantes Konzept, aber je tiefer man in die Story eintaucht, desto mehr Probleme offenbaren sich. Manche davon werden zwar irgendwo erklärt, teilweise wirken diese Erklärungen aber wie billige Ausreden um sich zusätzliche Arbeit zu ersparen. So wäre es an einer Stelle eigentlich sinnvoll gewesen eine komplett neue Route zu entwerfen. Stattdessen ist selbst das wahre Ende beinahe identisch mit allen anderen Endings. Es geht nur noch ein bisschen länger und enthüllt dabei zusätzliche Details über das Setting.

Dabei wurde zwar eine meiner Fragen beantwortet, aber gleichzeitig hat sich ein neues Problem ergeben. Und so läuft das eigentlich ständig. Ich werde später noch genauer drauf eingehen, aber dazu muss ich die wichtigsten Elemente der Story spoilern. Also markiert den entsprechenden Abschnitt lieber nicht falls ihr auch nur das geringste Interesse an diesem Spiel haben solltet.

Angels with Scaly Wings

[Review] Steins;Gate 0

Dieses Review spoilert wichtige Elemente von Steins;Gate! Wenn ihr dieses noch spielen wollt, dann solltet ihr nicht weiterlesen!
Okabe Rintarou

Steins;Gate 0 ist ein Sequel zu Steins;Gate dessen Story allerdings in der Beta Weltlinie angesiedelt ist und somit davon ausgeht, dass Okabe es nicht geschafft hat die Steins;Gate Weltlinie zu erreichen. Genauer gesagt hat er sogar aufgegeben und will mit Zeitmaschinen nichts mehr zu tun haben. Ansonsten würde er immerhin das Risiko eingehen Kurisu nochmal sterben sehen zu müssen. Das würde zwar unweigerlich zum dritten Weltkrieg führen, aber er glaubt halt nicht daran, dass er die Zukunft noch irgendwie beeinflussen kann.

Das ändert sich allerdings, als er Kollegen von Kurisu begegnet die dabei sind eine künstliche Intelligenz namens Amadeus zu entwickeln die momentan auf Scans echter Menschen beruht welche quasi als digitale Doppelgänger fungieren. Bei einem dieser Doppelgänger handelt es sich nämlich um Kurisu höchstpersönlich. Diese kennt Okabe zwar nicht, sorgt aber trotzdem dafür, dass er erneut mit seiner Entscheidung konfrontiert wird sie im Stich gelassen zu haben.

An sich eine interessante Prämisse, aber aus der künstlichen Intelligenz wird leider nicht viel gemacht. Sie spielt zwar eine wichtige Rolle, aber die Menge an Gesprächen zwischen ihr und Okabe lässt arg zu wünschen übrig. Und diese haben eigentlich keinen wirklichen Einfluss auf seine Entscheidung die Steins Gate Weltlinie doch noch erreichen zu wollen.

Künstliche Intelligenz

[Review] Sorcery! Part 3: The Seven Serpents

Fighting Fantasy
The Seven Serpents ist der vorletzte Teil der Sorcery Reihe und bedient sich einem etwas anderen Konzept als seine Vorgänger
Während der erste Teil relativ linear war und der zweite nur geringfügig offener, so lässt sich The Sevent Serpents geradezu als Open World Rollenspiel bezeichnen. In diesem bereist der Held die Weiten des Baklands um endlich die Festung von Mampang erreichen zu können. Dabei stellen sich ihm sieben mächtige Schlangen in den Weg die nur darauf warten seiner Reise ein vorschnelles Ende zu bereiten.

Das ist allerdings nicht sein einziges Problem. Um die andere Seite der Baklands zu erreichen müsste er entweder ein gewaltiges Gebirge erklimmen oder eine eingestürzte Brücke überqueren. Auf normalem Wege vollkommen unmöglich, wenn da nicht die Leuchtfeuer wären die vor langer Zeit errichtet wurden.

Einmal aktiviert öffnen sie ein Fenster in eine Zeit in der die Baklands noch fruchtbar und besiedelt waren. Dadurch kann unter anderem die gewaltige Brücke zwischen dem Osten und dem Westen des Landes wiederhergestellt werden. Jedenfalls genug um die andere Seite zu erreichen. Dementsprechend bietet The Sevent Serpents zwei gewaltige Karten die es zu erforschen gilt.

Steve Jackson Sorcery! Part 3

[Review] Day of the Tentacle Remastered

Adventure Klassiker
Day of the Tentacle Remastered ist eine aufbereitete Fassung des Adventure Klassikers aus dem Jahre 1993
Keine Ahnung wann ich Day of the Tentacle das letzte Mal gespielt habe, aber es wird wohl irgendwann in meiner Grundschulzeit gewesen sein, also vor über fünfzehn Jahren. Dementsprechend habe ich mir eine Review Fassung besorgt um zu sehen, ob das Spiel tatsächlich so lustig war wie ich in Erinnerung hatte. Damals war ich immerhin noch leichter zu beeindrucken als es heutzutage der Fall sein mag.

Diesmal habe ich allerdings die englische Fassung gewählt, weil Witze im Original meist besser rüberkommen. Die deutsche Synchronisation ist zwar nicht schlecht, aber die Stimmen von Hoagie und Bernard wollten mir nicht so recht gefallen. Die Sprache kann glücklicherweise jederzeit gewechselt werden. Genauso wie die Grafik und die Musik. Wer die neue Fassung nicht mag muss nur F1 drücken und schon ist der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt.

Das betrifft auch die Steuerung, welche im Original auf Verben basierte, in der neuen Fassung aber über ein Ringmenü geregelt wird. Lässt sich zwar manuell umschalten, aber dann wird wie im Original der sichtbare Spielbereich zusammengestaucht. Sieht zwar nicht furchtbar aus, aber wenn schon neue Grafik, dann will ich sie auch bildschirmfüllend haben.

Day of the Tentacle Remastered

[Review] The Silent Age

Point-and-click Thriller
The Silent Age ist ein 2D Adventure welches ursprünglich für Handys veröffentlicht wurde und nun in überarbeiteter Form für PC erscheint
Ich kann zwar nicht behaupten eine gute Meinung von Handyspielen zu besitzen, aber da der Trailer ganz interessant aussah und es hier um Zeitreisen geht, habe ich trotzdem nach einer Review-Fassung gefragt. Und so schlimm war es dann auch gar nicht. Dafür allerdings ein bisschen einfach. Hätte ich mir vermutlich denken können, da es den 2013 Casul Connect Indie Prize gewonnen hat. Aber hey, besser einfach als unmöglich.

Das Spiel erzählt jedenfalls die Geschichte von Joe, einer Reinigungskraft in einer Firma namens Archon. Dieser wird eines Tages "befördert" und darf nun für den selben Lohn auch die unteren Ebenen des Gebäudes putzen. Seltsamerweise zieht sich dort eine Blutspur durch den Gang. Diese führt ihn zu einem sterbenden Mann der ihm eine portable Zeitmaschine in die Hand drückt.

Mit dieser soll Joe sein jüngeres Ich aufsuchen und ihn warnen was passieren wird. Ansonsten ist die menschliche Rasse in naher Zukunft dem Untergang geweiht. Es gibt nur ein kleines Problem. Der Kerl stirbt bevor er auch nur seinen Namen sagen kann. Und Joe wird daraufhin des Mordes verdächtigt.

Zukunft

Edge of Tomorrow Review


Edge of Tomorrow Review
Edge of Tomorrow ist ein Film über die katastrophale Entscheidungsschlacht einer Alien Invasion und einen Mann der mithilfe einer Zeitschleife versucht den Untergang der Menschheit abzuwenden
Der Anfang des Films hat mich sehr an Pacific Rim erinnert, denn anstatt Zeit mit dem Anfang der Invasion zu verschwenden wird die Ankunft der Aliens sowie der erste Erfolg der Menschheit nur in kurzen Nachrichtenausschnitten zusammengefasst. Anstatt gewaltige Kampfroboter haben die Menschen in Edge of Tomorrow aber nur Kampfanzüge erschaffen die es ihren Trägern ermöglichen mit dem ungeheuren Tempo der Invasoren mitzuhalten.
Die darauffolgenden Szenen waren aber weniger vielversprechend.

Major William Cage, verkörpert von Tom Cruise, soll an die Frontlinie geschickt werden um über Operation Downfall, die entscheidende Schlacht gegen die Invasoren, zu berichten. Da er allerdings keinerlei Kampferfahrung besitzt versucht er sich rauszuwinden, was schlussendlich dazu führt das er als Deserteur gebrandmarkt und zwangsverpflichtet wird. Und das ist einfach nur Schwachsinn.
Wer würde einen Mann der keinerlei Kampferfahrung hat als Soldaten an die Frontlinie schicken? Ihm wird nichtmal erklärt wie man die Kampfanzüge bedient. Das lässt den Kerl der ihn dazu verdonnert hat einfach nur wie ein komplettes Arschloch wirken dem es egal ist das Cage mit ziemlicher Sicherheit draufgehen wird.
Es wäre wesentlich sinnvoller gewesen Cage zu einem normalen Soldaten zu machen.

Edge of Tomorrow Review
Davon abgesehen ist Edge of Tomorow nicht schlecht, auch wenn mir der Humor anfangs nicht wirklich zugesagt hat. Cage erhält jedenfalls durch einen glücklichen Zufall die Fähigkeit die Zeit zurückzudrehen, was allerdings seinen Tod erfordert, und ist dadurch die einzige Person die den fatalen Ausgang von Operation Downfall verhindern kann.
So scheint es jedenfalls. Rita Vrataski, der Engel von Verdun bzw. die Full Metal Bitch, hat allerdings das Selbe erlebt. Nur dadurch konnten die Menschen ihren ersten Sieg erringen. Hinter der Zeitschleife steckt nämlich wesentlich mehr als ich erwartet hatte, wenngleich das wieder andere Fragen aufwirft.

[Review] Stephen King - Der Anschlag

Zeitreise
Der Anschlag erzählt die Geschichte von Jake Epping, welcher die Möglichkeit erhält das Attentat auf John F. Kennedy zu verhindern
Der Anschlag auf John F. Kennedy interessiert mich zwar in keinster Weise, aber da ich mich für Zeitreisen interessiere und Stephen King mag musste ich mir das Buch natürlich trotzdem zulegen.
Die Story beginnt dabei schon recht bizarr. Jake Epping wird eines Tages von seinem Feund Al Templeton angerufen und muss kurz darauf feststellen, dass dieser innerhalb weniger Tage extrem gealtert zu sein scheint und dazu auch noch an Krebs im Endstadium leidet.

Dieser erzählt ihm, dass in seiner Bar eine Art Zeittunnel existiert. Diesen hat er anfangs nur genutzt um das in der Vergangenheit wesentlich billigere Fleisch für seinen Laden zu erwerben. Später entschied er sich allerdings Kennedys Leben zu retten, welches aufgrund des Schmetterlingseffektes eventuell auch zukünftige Desaster wie den Anschlag auf das World Trade Center vereitelt hätte. Der Krebs ist ihm allerdings zuvorgekommen, weswegen er Jake damit beauftragt das zu beenden wozu er selbst nicht mehr imstande ist.

Dabei nutzt Stephen King ein sehr interessantes Zeitreisekonzept: Jedes Mal ist das erste Mal. Sprich wenn jemand den Zeittunnel durchquert werden alle vorherigen Änderungen aus dem Lauf der Geschichte getilgt. Außerdem kommt man immer an der selben Stelle und zur selben Zeit in der Vergangenheit an, wodurch es so gut wie unmöglich wäre direkt etwas gegen den 11.September zu unternehmen, außer natürlich man will sein ganzes Leben darauf warten.

Außerdem ist die Zeit unerbittlich. Sprich sich leistet stetig Widerstand und versucht vor allem größere Änderungen zu vereiteln. So könnte bei kleineren Änderungen ein Baumstamm die Straße blockieren um eine rechtzeitige Ankunft zu verhindern. Wenn man die Geschichte jedoch in komplett andere Bahnen lenken will könnte sogar das Haus über einem einstürzen.