Jack Reviews - AAA Games, Indie Games, Visual Novels und mehr!: August 2015

Stray Cat Crossing Review

RPG-Maker 2D Horror
Stray Cat Crossing ist ein kurzweiliges RPG-Maker Horror/Mystery Spiel
Normalerweise kaufe ich so gut wie keine aktuellen Spiele, aber da der Trailer vielversprechend und der Preis extrem billig war, habe ich mir Stray Cat Crossing gestern einfach mal zugelegt. Und bereut habe ich es keinesfalls. Das Spiel sieht nämlich nicht nur wunderschön aus, sondern hat auch einen fantastischen Soundtrack und eine interessante Story zu bieten.

Wer auf ein wirkliches gruseliges Erlebnis hofft, könnte allerdings enttäuscht werden. Es gibt im ersten und zweiten Abschnitt zwar Video-Sequenzen die erschrecken könnten, aber im Großen und Ganzen ist es ein eher surreales Erlebnis welches im letzten Abschnitt auch keinerlei Horror mehr zu bieten hat.

So findet man einen Hund mit dem Kopf eines Babys, vier miteinander verschmolzene Wölfe, ein Labyrinth welches sich ständig ändert. In der Hinsicht wurde also gute Arbeit geleistet, schon wegen der selbst erstellten Grafiken samt gut gemachter Animationen.

surreales Horrormonster

Lumini Review

Flower Adventure
Lumini ist ein Spiel in dem ein Schwarm fischartiger Kreaturen versuchen muss das Herz einer Alienwelt wiederherzustellen
Rein prinzipiell wäre das Konzept nichts, was mich wirklich vom Hocker reißen würde. Aber da ich zufällig bei Twitter drüber gestolpert bin und dann auch noch einen Key von den Entwicklern erhalten habe, habe ich dann doch mal einen Blick riskiert. Und ich vermute, dass es in gewisser Weise mit Flower verglichen werden könnte. Nur dass man hier eben keine Blumen sondern die sogenannten Lumini kontrolliert.

Diese Kreaturen kommen in vier Varianten und können mithilfe eingesammelter Energie vermehrt werden. Dazu müssen sie allerdings ein Artefakt erreichen, welches die Energie verarbeiten kann. Keine Ahnung ob man das irgendeiner Art und Weise steuern kann, aber gegen Ende dürfte ein Großteil meines Schwarms aus roten Lumini bestanden haben.

Diese sind in der Lage Gegner mit Schockwellen zu attackieren. Anfangs nur einmal, später aber mit drei direkt aufeinanderfolgenden Attacken die alles vernichten was ihnen in den Weg kommt. Ist dementsprechend auch die nützlichste Art von Lumini. Die gelben können Energie aus der Ferne ansaugen, was nur selten nützlich ist, und die blauen erhöhen kurzzeitig das Bewegungstempo.

http://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=214196059

The Inner World Review

Adventure Flutenose
The Inner World  ist ein Point & Click-Adventure in dem mal wieder die Welt gerettet werden muss
Das Spiel bietet allerdings einen interessanten Twist: das gesamte Universum besteht aus Erde, während die Planeten die Hohlräume darstellen. Deren Einwohner können ohne Windenergie allerdings nicht überleben, was ein gewaltiges Problem darstellt. Zwei der drei Quellen sind nämlich erloschen. Und die letzte wird vermutlich auch nicht ewig durchalten.

Zu allem Übel wird die Welt außerdem von Windgöttern heimgesucht. Diese drachenartigen Kreaturen tauchen ohne Vorwarnung auf und können jedes Lebewesen innerhalb von Sekunden versteinern. Ein Schicksal schlimmer als der Tod, da ihre Opfer keinesfalls sterben.

An dieser Stelle kommt Robert ins Spiel. Ein naiver Junge der vom Abt Conroy aufgezogen wurde und dessen Nase wie eine Flöte funktioniert, weswegen er später auch als Flötennase bezeichnet wird. Dieser jagt eines Tages einer Taube hinterher, die Conroys wertvolles Amulett gestohlen hat. Und dieser Ausflug wird schlussendlich über das Schicksal der Welt entscheiden.

The Inner World Review

MegaSphere - Early Access Scifi-Action

Early Access

MegaSphere ist ein Early Access-Titel im Alpha-Stadium, welcher vom Entwickler als Story-basierter Post-Cyberpunk Action Platformer beschrieben wird. Viel Story gibt es bisher aber nicht zu sehen. Und der erste Boss (den ich nach etwa 50 Minuten gefunden habe), scheint so gut wie unbesiegbar zu sein.

An sich interessieren Early Access Titel mich auch nicht, aber der unten verlinkte Trailer sah ganz cool aus. Um die dort gezeigte Action nachstellen zu können, müssen aber erst neue Waffen errungen werden. Und daraufhin heißt es sich durch stetig wachsende Gegnerhorden zu ballern. Mehr hat das Spiel momentan auch nicht zu bieten.

Ist von der Präsentation her aber ein gelungenes Konzept. Die Gegner sind allesamt flüssig animiert und die Umgebung sieht für ein prozedural generiertes Setting ganz nett aus. Ein paar der Waffen fand ich aber nutzlos, allen vorran der Granatwerfer. Bis da mal was explodiert haben sich die Gegner längst außer Reichweite begeben. Dementsprechend habe ich hauptsächlich mit Raketen um mich geschossen.

Durch diese ist mir überhaupt erst aufgefallen, dass sich viele Wände zerstören lassen. Durchaus nützlich um schwer erreichbare Gegner zu treffen (die dann allerdings zurückschießen könnten) oder um Abkürzungen zu schaffen.

Wer will, kann also durchaus einen Blick riskieren. Persönlich werde ich mir weitere Durchgänge aber erstmal sparen. Außer ein paar Waffen scheine ich immerhin schon alles gesehen zu haben, was das Spiel zu bieten hat. Da muss die Vollversion noch einiges drauflegen um mich bei Laune zu halten.




Danganronpa 2: Goodbye Despair Review

Playstation Vita
Danganronpa 2 ist ein indirekter Nachfolger zum ersten Teil, sollte aufgrund von Spoilern aber auf jeden Fall als zweites gespielt werden
Wie schon im Vorgänger begeben sich neue Schüler auf den Weg zur Hopes Peak Academy, wo sie plötzlich das Bewusstsein verlieren und in einem Klassenzimmer wieder zu sich kommen. Dieses befindet sich allerdings nicht innerhalb der Akademie sondern auf Jabberwock Island, einem Urlaubsparadies wo sich die 16 Schüler entspannen und sogenannte Hoffnungsfragmente sammeln sollen.

Klingt nicht gerade nach einem tödlichen Spiel und soll es auch nicht sein. Im Gegensatz zum Vorgänger fungiert nämlich ein friedliebender Plüschhase namens Usami als Aufsichtsperson. Jedenfalls bis Monokuma gewaltsam die Macht an sich reißt und Usami zu seiner Schwester Monomi ernennt.

Daraufhin beginnt die zweite Runde des Mörderspiels. Dieses funktioniert genauso wie im Vorgänger: Einer der Schüler muss einen Mord begehen und darf in der anschließenden Verhandlung nicht entlarvt werden. Passiert dies trotzdem wird er auf bizarre Art und Weise hingerichtet.

Danganropa 2: Goodbye Despair

Nanashi no Game: Me [NDS] Englisch Patch

Survival Horror

Nanashi no Game: Me ist das Sequel zu Nanashi no Game, einem Survival Horrorspiel für den Nintendo DS. Die Spiele wurden beide von Square Enix entwickelt, sind außerhalb Japans aber nie erschienen. Mittlerweile ist das zwar kein Problem mehr, aber ob es sich lohnt ist eine andere Sache. Ich bin nämlich vor kurzem über den ersten Teil gestolpert und habe ihn mir Interessehalber mal angeschaut. Und als gut würde ich ihn nicht betiteln.

Die 2D-Sequenzen, welche innerhalb eines verfluchten Spiels angesiedelt sind, spielen sich zwar ohne größere Probleme, aber die 3D-Steuerung ist einfach nur furchtbar. Zum einen muss man den DS kippen und hat den oberen Bildschirm quasi als Seitenansicht, und zum anderen läuft man lahmarschig per Touchpad und kann das mit dem Steuerkreuz nur geringfügig beschleunigen.

Das allein ginge vielleicht noch, aber jede noch so kleinste Berührung mit einem Geist führt augenblicklich zu einem Game Over. Und diese spawnen teilweise nur wenige Schritte entfernt. Oder können einem sogar in Sackgassen folgen. Deswegen habe ich mir die letzten beiden Tage nur auf Youtube angeschaut.

Laut hardcoregaming101 soll der zweite Teil eine bessere Steuerung und umfangreichere 2D-Sequenzen bieten, darunter Platformer-Abschnitte. Könnte sich also schon eher lohnen, aber ob ich es mir anschaue weiß ich nicht. Vielleicht in ein paar Monaten. Momentan interessieren andere Spiele mich nämlich mehr.

Nanashi no Game: Me

Doorways - Holy Mountains of Early Access

Indie Horror Doorways

Doorways: Holy Mountains of Flesh ist der Nachfolger zu The Underworld und soll aus drei Akten bestehen, von denen momentan aber nur der erste erhältlich ist. Da ich Early Access Titeln nichts abgewinnen kann, hätte ich mir diesen eigentlich gespart, aber da mich die Entwickler persönlich angeschrieben haben, habe ich dann doch mal einen Blick riskiert.

Wirklich gelohnt hat es sich allerdings nicht. Die Soundkulisse mag zwar gut sein, und das Monster wirkt beim ersten Aufeinandertreffen durchaus gruselig, aber trotz der besseren Engine sieht das Setting eher langweilig aus. Nicht gerade das was ich nach dem Ende der letzten Episode erwartet hätte. Immerhin schien es so als würden man endlich in die Abgründe der Unterwelt hinabsteigen. Stattdessen erforscht man eine verlassene Schule die erst nach einer Transformation ein bisschen interessanter aussieht.

Das dort lauernde Monster wirkt zwar vielversprechend, aber nach den ersten flüchtigen Blicken tut es immer nur das selbe: in der Dunkelheit lauern und den Protagonisten verschlingen. Anfangs dachte ich, dass ich vorbeischleichen oder vorbeirennen müsste, was zu vielen zusätzlichen Toden führte. Stattdessen musste ich in einen anderen Raum um erstmal Licht zu machen. Zu dem Zeitpunkt war das Monster aber nur noch nervig. Und den Rest der Episode tut es nie was anderes. Nur am Ende gibt es etwas Spannung.

Doorways: Holy Mountains of Flesh

Kurzreviews #16 - Dead Synchronicity, Anna's Quest, Pitiri 1977

postapokalyptisches Adventure

Dead Synchronicity ist ein postapokalyptisches Adventure in dem die Erde von der sogenannten Großen Welle in ein Ödland verwandelt wurde. Der Protagonist kann sich an diese allerdings nicht erinnern. Genausowenig wie an den Rest seines Lebens. Er gehört nämlich zu den Gelöschten — Menschen die aus unerfindlichen Gründen ihre Erinnerungen verloren haben.

Es gibt allerdings Menschen die ein noch viel größeres Problem haben: die Zerflossenen. Diese haben mysteriöse Visionen, reden mit Verstorbenen, und wenn ihre Krankheit den Höhepunkt erreicht hat zerfließen ihre Körper als bestünden sie aus heißem Wachs. Ein wahrhaft grausiges Spektakel dem man an einer Stelle sogar persönlich beiwohnen darf.

Im Vorfeld hatte ich viel Negatives über das Spiel gelesen, aber da es zusammen mit Anna's Quest im itch.io-Pressepanel erhältlich ist, habe ich dann doch mal einen Blick riskiert. Und ich habe es keinesfalls bereut. Die deutsche Sprachausgabe ist klasse (abgesehen von einem kleinen Jungen der eine wenig überzeugende Performance abliefert), die Musikuntermalung ebenso und die postapokalyptische Welt wurde gut in Szene gesetzt. Die Zwischensequenzen hätten aber besser sein können. Diese bestehen nämlich hauptsächlich aus geringfügig animierten Standbildern in Comicform.

Manche Rätsel hätten außerdem etwas offensichtlicher sein können. Sie machen zwar einen gewissen Sinn, aber man denkt nicht unbedingt daran sie so zu lösen. Dementsprechend sollte man auch von der Hotspot-Anzeige Gebrauch machen. Ohne diese wäre mir zumindest ein Ort entgangen den ich mehrfach besuchen musste um das Ende zu erreichen. Das trifft allerdings auf viele Orte des Spiels zu, weswegen das Setting eher beschränkt bleibt. Dank schneller Mapwechsel ist das allerdings kein wirkliches Problem.

Man sollte außerdem keine vollständige Story erwarten. Gegen Ende gibt es zwar interessante Enthüllungen (samt einem Twist der allerdings mehr als offensichtlich ist), aber danach ist das Spiel auch schon vorbei. Dementsprechend wäre es vermutlich sinnvoller auf den Nachfolger zu warten anstatt gerade dann aufhören zu müssen wenn es wirklich interessant wird.

Volume Review

Stealth Game Metal Gear
Volume ist ein futuristisches Stealth-Game welches an die VR-Missionen aus Metal Gear Solid erinnert und in der selben Welt wie Thomas Was Alone angesiedelt ist
Wer den "Vorgänger" nicht gespielt, der muss diesen allerdings nicht nachholen. Zeitlich ist Volume zwar nach den Ereignissen von Thomas Was Alone angesiedelt, aber das wird nur in ein paar Notizen angedeutet. Von daher ist es relativ bedeutungslos ob man die Vorgeschichte kennt oder nicht. Diesmal geht es zwar ebenfalls um künstliche Intelligenzen, aber das ist nur ein kleiner Bestandteil der eigentlichen Geschichte.

Diese fungiert als moderne Nacherzählung der Legende von Robin Hood und hat dementsprechend sogar einen Protagonisten namens Rob Locksley zu bieten. Dieser versucht England von der Herrschaft eines Tyrannen zu befreien indem er virtuelle Diebstähle begeht. Seine Raubzüge werden dabei im gesamten Land ausgestrahlt und bringen andere Menschen dazu nach seinem Vorbild zu handeln.

An sich ein interessantes Konzept, aber viel wird nicht daraus gemacht. In der realen Welt passiert so gut wie nichts, und innerhalb des Volumes (einer künstlichen Intelligenz die andere Orte simulieren kann) gibt es nur ab und zu ein paar Gespräche. Diese haben mit den eigentlichen Leveln allerdings nicht viel zu tun. Dementsprechend haben diese einen gewissen Filler-Charakter und könnten problemlos gegen andere Level ausgetauscht werden.

Topdown Stealth Volume

Choujin Heiki Zeroigar [PC-FX] Englisch Patch

SHMUP

Choujin Heiki Zeroigar bzw. God-Fighter Zeroigar ist ein 1997 für das PC-FX erschienene SHMUP, welches im Gegensatz zu vielen Titeln des Genres eine komplexe Story zu erzählen scheint und diese mit einem RPG-mäßigen Auflevel-System sowie Anime-Zwischensequenzen kombiniert. Letztere sind sogar synchronisiert, ebenso wie alle Dialoge innerhalb der Levels. Eine Dub gibt es zwar nicht, aber dafür wurden die Zwischensequenzen mit Untertiteln unterlegt sowie alle Texteinblendungen übersetzt und neu getimed.

Wie unschwer zu erkennen orientiert sich das Spiel an dem Mecha Genre. Es handelt von einem bösen Imperium, welches sich Stück für Stück das gesamte Universum unter den Nagel reißt, sowie von einem Forscher der mit Plänen für eine Superwaffe auf die Erde flüchtet. Zeitlich sind die Ereignisse allerdings kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs angesiedelt.

Um das Spiel problemlos spielen zu können wird entweder Mednafen oder ein PC-FX benötigt. Die ersten 11 Minuten könnt ihr euch allerdings schonmal in Videoform ansehen.




Tower 57 - Liebevoll designte Twin Stick Action auf Kickstarter

Twin Stick Shooter

Bevor ich heute in den Urlaub fahre, präsentiere ich noch schnell  ein interessant aussehendes Kickstarter-Projekt. Twin Stick Shooter habe ich bisher zwar nur selten gespielt, aber was es bisher zu sehen gibt, wirkt schonmal sehr hochwertig. Über das Design von Tower 57 kann ich mich jedenfalls nicht beschweren. Ob das Gameplay da mithalten kann ist eine andere Sache. Vom unten eingebetteten Trailer ausgehend, sieht es aber sehr unterhaltsam aus. Dank Koop-Modus kann es außerdem mit Freunden gespielt werden.

Tower 57 ist in einer Welt angesiedelt, in der die Menschheit in verschiedene Fraktionen zerfallen ist. Diese haben sich in gewaltigen Türmen niedergelassen, welche inmitten eines radioaktiven Ödlands in den Himmel ragen. Der namensgebende Turm scheint dabei eine Invasion vorzubereiten, die die Protagonisten natürlich zu verhindern suchen.

Dabei können sie von einer Vielzahl an Waffen Gebrauch machen. Schrotflinten, Gewehre, Raketenwerfer, Schwarze Loch-Generatoren, Tesla Orbs und noch viel mehr. Diese können sowohl innerhalb der Level gefunden, als auch im Hub erworben werden. Upgrades sind ebenfalls möglich.

Außerdem stehen sechs unterschiedliche Charaktere zur Auswahl. Diese unterscheiden sich durch Boni und besondere Fähigkeiten. So ist der Diplomat besonders widerstandsfähig gegenüber Feuer und kann dank spontaner Selbstentzündung einfach mal den gesamten Bildschirm in Flammen ertränken.

Klingt vielversprechend und sieht auch dementsprechend aus. Wenn ihr die Entwicklung des Spiels beschleunigen wollt, dann seid ihr mit 9€ bereits dabei. Für solch ein hochwertiges Projekt dürfte sich das durchaus lohnen.



DISTRAINT - Deformierter Psycho-Horror zu Halloween

psychologisches Horrorspiel

Jesse Makkonen, der Entwickler von Silence of the Sleep, hat sein aktuelles Hauptprojekt für ein paar Monate pausiert und arbeitet stattdessen an einem anderen psychologischen Horrorspiel namens DISTRAINT. Dieses soll mit einer Spielzeit von zwei Stunden und unterschiedlichen Szenarien bei Laune halten. Sollte bis Halloween sicherlich machbar sein, zumal bereits 18% fertiggestellt sind. Ein Video der ersten 10 Minuten könnt ihr euch unten bereits ansehen.

DISTRAINT handelt von einem Mann namens Price, welcher sich die Wohnung einer alten Dame versucht unter den Nagel zu reißen. Das läuft natürlich nicht so glatt wie er es vielleicht erwartet hätte. Mehr kann ich auch nicht sagen, außer dass der Grafikstil anfangs etwas seltsam wirkte. In Sachen Atmosphäre scheint das Spiel aber durchaus überzeugen zu können.

Wenn ihr es gerne spielen würdet, dann schaut doch auch mal auf der Greenlight-Seite vorbei. Den aktuellen Fortschritt könnt ihr außerdem auf der offiziellen Homepage verfolgen.


Submerged Review

Postapokalyptisch
Submerged ist ein postapokalytpisches Action-Adventure in dem ein Großteil der Welt überflutet zu sein scheint
Wer bei der Beschreibung an einen First-Person Shooter oder überhaupt irgendeine Art Actionspiel denkt, der liegt zur Abwechslung mal falsch. Submerged soll stattdessen ein erholsames Abenteuer sein bei dem es unmöglich ist zu scheitern. Dabei haben sich die Entwickler scheinbar an Spielen wie Journey orientiert, was ich allerdings selbst noch nicht gespielt habe und somit auch nicht vergleichen kann.

Es ist außerdem ein Spiel, das so gut wie nichts erklärt. Und auch keine verständliche Sprache besitzt. Die wichtigsten Ziele werden zwar mithilfe von Untertiteln erläutert, aber das wars auch schon. Alles andere muss man sich mithilfe von Zeichnungen zusammenreimen. Die meisten sind allerdings vollkommen optional. Einzig die, welche sich mit der Hintergrundgeschichte der Protagonistin beschäftigen, werden automatisch freigeschaltet. 

Das Grundgerüst des Spiels ist aber schnell erklärt. Ein Mädchen bringt ihren kranken Bruder in eine überflutete Stadt und muss daraufhin zehn Gebäude erklimmen um Verbände, Notfallrationen, Medizin und dergleichen aufzutreiben.

Submerged Review