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Lumini Review

Flower Adventure
Lumini ist ein Spiel in dem ein Schwarm fischartiger Kreaturen versuchen muss das Herz einer Alienwelt wiederherzustellen
Rein prinzipiell wäre das Konzept nichts, was mich wirklich vom Hocker reißen würde. Aber da ich zufällig bei Twitter drüber gestolpert bin und dann auch noch einen Key von den Entwicklern erhalten habe, habe ich dann doch mal einen Blick riskiert. Und ich vermute, dass es in gewisser Weise mit Flower verglichen werden könnte. Nur dass man hier eben keine Blumen sondern die sogenannten Lumini kontrolliert.

Diese Kreaturen kommen in vier Varianten und können mithilfe eingesammelter Energie vermehrt werden. Dazu müssen sie allerdings ein Artefakt erreichen, welches die Energie verarbeiten kann. Keine Ahnung ob man das irgendeiner Art und Weise steuern kann, aber gegen Ende dürfte ein Großteil meines Schwarms aus roten Lumini bestanden haben.

Diese sind in der Lage Gegner mit Schockwellen zu attackieren. Anfangs nur einmal, später aber mit drei direkt aufeinanderfolgenden Attacken die alles vernichten was ihnen in den Weg kommt. Ist dementsprechend auch die nützlichste Art von Lumini. Die gelben können Energie aus der Ferne ansaugen, was nur selten nützlich ist, und die blauen erhöhen kurzzeitig das Bewegungstempo.

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Um stärkere Fähigkeiten freizuschalten zu können müssen Evolutionskristalle gefunden werden. Dürfte eigentlich nie ein Problem darstellen solange man sich gründlich umsieht. Es gibt außerdem eine andere Art von Kristall, die aber meistens hinter einem Rätsel verborgen liegt.

Dabei kann es sich um simple Schalterrätsel, aber auch um Turbinen handeln. Letztere müssen durch kreisende Bewegungen des Schwarms in Gang gebracht werden. An sich keine wirkliche Herausforderung, außer es befinden sich zwei Turbinen in der Nähe. In diesem Fall muss der Schwarm geteilt und gleichzeitig in Bewegung gesetzt werden. Das ist dann schon etwas schwerer, selbst mit Gamepad. 

Das ist aber auch schon der schwierigste Aspekt des Spiels. Die Monster können zwar nervig sein, aber solange man sich stets zurückzieht und wartet bis der Angriff wieder verfügbar ist, stellen sie kein wirkliches Problem dar. Wenn überhaupt muss man auf Bomben aufpassen die teilweise von der Decke wachsen. Es gibt zwar auch stachelverseuchte Gebiete, aber da habe ich eigentlich nie einen Lumini verloren. 

Windturbine

Mit einer Spielzeit von zwei Stunden ist Lumini zwar alles andere als lang, aber das Gameplay ist nicht so komplex, dass es noch länger hätte gestreckt werden müssen. Hier und da werden zwar neue Elemente eingeführt, aber die meiste Zeit schwimmt man trotzdem nur durch die Gegend und sammelt Energie ein.

Das wird von einem wunderbaren Soundtrack untermalt der neben beruhigenden Stücken auch ein paar epische Lieder zu bieten hat. Vor allem gegen Ende. Von daher könnte Lumini eine nette Erfahrung für all jene sein, die an Spielen wie Flower ihre Freude hatten. Ich besitze in der Hinsicht allerdings keinerlei Erfahrungen, von daher könnte ich auch komplett daneben liegen.

 

Abschließende Bewertung



Lumini ist ein entspannendes Abenteuer ohne wirkliche Höhen und Tiefen, welches gerade die richtige Länge hat um nie langweilig zu werden. Nichts was man unbedingt gespielt haben muss, aber von abraten würde ich sicherlich nicht.

 

Positive Aspekte von Lumini


  • das Setting wurde gut in Szene gesetzt
  • der wunderbare Soundtrack passt perfekt zum Gameplay
  • die Steuerung geht zumindest mit Gamepad gut von der Hand, wenngleich doppelte Turbinenrätsel ein bisschen nervig sein können

 

Negative Aspekte von Lumini


  • es gibt hier und da zwar neue Elemente, aber das Gameplay könnte trotzdem ein bisschen eintönig wirken
Lumini Reviewed von Jack am 2015-08-29 Rating: 4