LiEat III Review - Jack-Reviews.com

LiEat III Review

WOLF RPG Editor
LiEat III ist der letzte Teil der LiEat-Reihe (LiEat II, LiEat), einer kurzen Rollenspielserie die mit dem WOLF RPG Editor erstellt wurde
Gameplaytechnisch hat sich seit dem letzten Teil nicht viel getan. Die Kämpfe sind allesamt einfach und schnell, vor allem mit den leicht zu findenden übermächtigen Waffen, und die Heilitems sind größtenteils nutzlos, da selbst an den unsinnigsten Stellen Betten rumstehen.

An einer Stelle gilt es ein kurzes Mysterium zu lösen, wozu man aber nur zwischen ein paar Räumen hin- und herlaufen muss, und kurz darauf muss Efina die Unterstützung von drei Drachen annehmen um simple Rätsel zu lösen. Das ist zwar nicht weltbewegend, aber dafür etwas abwechslungsreicher als die Vorgänger.

Wirkliche Fortschritte gab es allerdings nur in Sachen Story, auch wenn sie nicht so final wirkt das sie nicht fortgesetzt werden könnte.

LiEat III

Obwohl die Story am Anfang so wirkt als könnte sie direkt aus Detektiv Conan stammen—ein Phantomdieb ala Kaito Kid will ein Juwel stehlen und besorgt sich dafür eine perfekte Verkleidung—so wechselt der Fokus schnell auf Efinas "Vater". In den Vorgängern war er hauptsächlich als Lügner bekannt der sich ständig neue Identitäten zulegt, aber diesmal wird seine Vergangenheit sowie sein wahrer Name—Teobaldo Leonhart—enthüllt.

Seine Geschichte ist zwar nicht bahnbrechend, aber dafür wesentlich interessanter als alles was die Vorgänger zu bieten hatten. Schlussendlich dauert das Spiel aber trotzdem nicht länger als eine Stunde. Das muss an sich nichts schlechtes sein, allerding ist es sehr einfach das gute Ende zu verpassen, da man dazu ein unwichtig wirkendes Objekt zweimal anschauen muss. Da ich das nicht gemacht hatte durfte ich einen gesamten Abschnitt nochmal spielen. Das war aufgrund der schnellen Spielgeschwindigkeit zwar nicht so schlimm, hätte aber auch nicht sein müssen.

Außerdem hat mir das Mapping nicht wirklich gefallen. Am Anfang ist es zwar okay, aber gegen Ende gibt es Gebiete in denen Decken im Nichts zu schweben scheinen. Auf den ersten Blick könnte man sie zwar für Löcher halten, aber kurz darauf gehen sie dann wieder in Wände über.

LiEat III Review

Im Großen und Ganzen ist LiEat III aber ein netter Abschluss der Reihe. Es gibt sogar eine handvoll animierte Zwischensequenzen, wenngleich die Videoqualität zu wünschen übrig lässt. Soweit ich gelesen habe wurden die Vorgänger auch um solche Sequenzen erweitert. Das ist allerdings kein Grund diese nochmal zu spielen.

 

Abschließende Bewertung



LiEat III ist zwar kein herausragendes Spiel, kann aber durchaus als gelungener Abschluss der Reihe bezeichnet werden.

 

Positive Aspekte von LiEat III


  • man erfährt endlich was es mit dem Protagonisten auf sich hat
  • eigene Grafik, Artworks und animierte Zwischensequenzen
  • abwechslungsreicheres Gameplay als in den Vorgängern

 

Negative Aspekte von LiEat III



  • das gute Ende ist leicht zu verpassen
  • das Mapping lässt zu wünschen übrig
  • die Story ist zwar interessant, hätte aber von besserer Musik profitiert
LiEat III Reviewed von Jack am 2014-08-04 Rating: 4.5