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[Review] Rose Guns Days - Last Season

Visual Novel
Rose Guns Days ist eine Visual Novel von Ryukishi07 deren Fokus auf Politik, Wirtschaft und der Mafia liegt
Die Story ist nach dem Ende des zweiten Weltkriegs und einer nicht näher benannten Katastrophe angesiedelt die Japan in Stücke gerisse hat. Seitdem werden die Einwohner von den Besatzungsmächten unterdrückt und müssen Englisch oder Chinesisch lernen um überhaupt eine Chance auf einen Job zu haben.

Wer dazu nicht in der Lage ist muss sich entweder der Mafia anschließen oder der Armee beitreten. Das trifft allerdings nur auf Männer zu. Frauen haben stattdessen die "tolle" Möglichkeit als Prostituierte zu arbeiten—als Frauen der Nacht, wie sie es nennen. Und dank einem ihrer Clubs wird die Story überhaupt erst ins Rollen gebracht.

Primavera, so der Name dieses Clubs, heuert nämlich den kürzlich aus der Gefangenschaft entlassenen Kriegsveteranen Leo Shishigami als Bodyguard an. Dank seiner Hilfe können sie nicht nur Mafiosi zurückschlagen die dem Club zu schaffen machen, sondern auch einen anderen Veteranen stürzen der seine Landsleute ausbeutet damit er ihnen irgendwie helfen kann.

Und damit beginnt der Aufstieg Primaveras zu einer gefürchteten Macht der Unterwelt. Mag nach einem Spoiler klingen, ist aber keiner. Das Spiel wird nämlich in einer Rahmenhandlung erzählt in der das aktuelle Oberhaupt einer Reporterin von der Entstehung der Primavera-Familie erzählt. 

Rose Guns Days

Romancing SaGa [SNES] Englisch Patch

SNES Englisch Patch

Romancing SaGa ist der vierte Teil der SaGa-Serie und wurde 1992 für das Super Nintendo veröffentlicht. Allerdings wurde kein Spiel der Reihe jemals übersetzt. Jedenfalls bis zur Veröffentlichung von Minstrel Song, dem Remake des ersten Teils. Mittlerweile können aber sowohl Romancing Saga als auch Romancing SaGa 3 auf Englisch gespielt werden. Letzteres scheint zwar etwas grob übersetzt worden zu sein, aber immer noch besser als nichts.

Der erste Teil handelt vom bösen Gott Saruin, dessen Macht vor langer Zeit versiegelt wurde. Seine Handlanger versuchen aber nun ihm zu seiner alten Stärke zu verhelfen, was die Helden natürlich verhindern müssen. Die Vorgehensweise scheint dabei komplett vom Spieler abhängig zu sein, da die Quests in beliebiger Reihenfolge angegangen werden können. Sprich Romancing SaGa scheint eine Art Open World JRPG zu sein.

Im Gegensatz zu den meisten Rollenspielen werden Statuswerte eher zufällig verbessert, als dass man die Entwicklung irgendwie fokussieren kann. Soll auch in den restlichen Ablegern so sein. Außerdem gibt es Waffen-Level die je nach Verwendung ansteigen. Die scheinen allerdings nur für spezifische Waffen anstatt Gattungen zu gelten. Sprich von einem Schwert zu einem anderen Schwert zu wechseln bringt keinerlei Vorteile mit sich.

Überraschenderweise scheint das Spiel keine Random Encounter zu bieten. Dafür aber viel zu viele sichtbare Gegner. Nimmt sich also vermutlich nicht viel.



Kurzreviews #13 - One Way Heroics, Portal Stories: Mel, Karmaflow Act II

Action-Rollenspiel

One Way Heroics ist eine Art Action-Rollenspiel in dem die Welt von Dunkelheit verschlungen wird. Die einzige Möglichkeit diese aufzuhalten besteht darin den Dämonenlord zu bezwingen. Dieser erscheint im normalen Modus nach 400 Kilometern, sprich man muss sich vorher so gut wie möglich ausrüsten und viele Level aufsteigen. Der erste Versuch dürfte aber lange vor der Zielgeraden enden.

Nach jedem Game Over erhält man allerdings Heldenpunkte mit denen sich neue Klassen und Boni freischalten lassen. Am wichtigsten ist aber der dimensionale Tresor, welcher erlaubt Gegenstände von einem Durchgang zum nächsten zu übertragen. Dadurch lassen sich mächtige Waffen und Rüstungen wiederverwenden, was einen Sieg wesentlich wahrscheinlicher macht. Allerdings zerbrechen selbst die besten Gegenstände irgendwann, was sich nur mit seltenen Schriftrollen vereiteln lässt.

Allzu lange dürfte es aber nicht dauern die Credits zu sehen. Kommt teilweise aber aufs Glücks drauf an, da jede Welt zufallsgeneriert ist. Das ist allerdings suboptimal gelöst, da die Positionierung von Häusern schonmal dazu führen kann, dass der Eingang auf normalen Wege nicht erreichbar ist. Lässt sich dank zerstörbarer Wände allerdings umgehen.

Für kurzzeitige Unterhaltung ist es trotzdem ganz nett. Und wer eine zusätzliche Herausforderung sucht kann zwischen mehreren Schwierigkeitsgraden wählen. So gibt es welche in denen der Dämonenlord stets zufällig auftaucht und nach kurzer Zeit wieder verschwindet. Dort muss man ihm also zuerst ausweichen und ihn dann Stück für Stück runterhauen. Oder man ignoriert ihn komplett und versucht das Ende der Welt zu erreichen, welches jenseits der 2000 Kilometermarke liegt. Ist allerdings nicht so schwer wie es klingt. Die normalen Monster sind gegen Ende nämlich schwerer als der Dämonenlord selbst.