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[Review] Legend of Grimrock 2

Oldschool Dungeon Crawler
Legend of Grimrock 2 ist ein old-school Dungeon Crawler der außer dem Namen und dem Gameplay nichts mit dem Vorgänger gemein hat
Bevor das Spiel überhaupt losgeht kann man sich entscheiden wie old-school die Erfahrung tatsächlich sein soll. Anfängern würde ich allerdings empfehlen dort nichts zu ändern. Selbst auf Normal ist das Spiel nämlich alles andere als leicht, vor allem wenn man das gridbasierte Gameplay nicht gewohnt ist.

Wer eine Herausforderung sucht kann dort aber das Automapping sowie das freie Speichern deaktivieren. Und wem das nicht reicht, der kann die Speicherkristalle (welche gleichzeitig zur kompletten Heilung dienen) auf einmalige Nutzung stellen. Das würde ich aber nur wirklichen Hardcore Gamern empfehlen. Ich habe die Kristalle nämlich ständig genutzt.

Danach folgt wie so oft die Charaktererstellung. Es gibt allerdings auch eine vorgefertigte Gruppe die alles wichtige enthält. Zwei Kämpfer, einen Alchemisten sowie einen Magier. Ohne wüsste ich gar nicht wie ich hätte zurechtkommen sollen. Alchemisten werden immerhin benötigt um Tränke zu brauen und Magier sind an manchen Stellen wesentlich effektiver als jede andere Klasse. 

An der Stelle würde ich auch raten die Finger von Feuerwaffen zu lassen. Mag wie eine coole Waffengattung klingen, aber schlussendlich ist die Munition arg begrenzt und kann im Gegensatz zu Wurfgeschossen oder Pfeilen nicht wiederverwendet werden. Außerdem versagen Schusswaffen andauernd den Dienst, was nur durch zusätzliche Skillpunkte verhindert werden kann.

Fähigkeiten wie Head Hunter sind außerdem nur einmal pro Spiel nützlich. Zusätzliche Traglast kann dafür nicht schaden, zumindest bei Kämpfern. Immerhin muss auch einiges an Essen mit durch die Gegend geschleppt werden damit die Regeneration während des Rastens nicht irgendwann den Dienst versagt.

Legend of Grimrock 2

Echo Night #2: The Lord of Nightmares [PS1] Englisch Patch

From Software

Echo Night #2: The Lord of Nightmares (ursprünglich Nemuri no Shihaisha) erschien 1999 für die Playstation und ist der zweite Teil einer Mystery-Adventure-Serie die von From Software (Dark Souls, Bloodborne) entwickelt wurde. Im Gegensatz zum ersten und dritten Teil wurde dieser allerdings nie offiziell übersetzt.

Als ich gestern drauf gestoßen bin, habe ich allerdings zum ersten Mal von dieser Serie erfahren. Von daher habe ich keine Ahnung wie gut die einzelnen Spiele eigentlich sind. Teil 1 und 2 sollen aber interessante Stories bereithalten. Dafür sehen sie weder gut aus, noch können sie mit ihrem Gameplay glänzen. Von daher weiß ich nicht, ob ich sie mir irgendwann mal anschauen werde.

Der zweite Teil scheint ein direkter Nachfolger zum ersten zu sein und behandelt Richard Osmonds Suche nach seiner verschollenen Freundin. Dazu muss er ein Anwesen aufsuchen in dem es natürlich spukt. Wie im Vorgänger ist es allerdings nicht möglich die Gegner zu bekämpfen. Stattdessen muss man Lichtschalter aktivieren oder Rätsel lösen, was in einer First-Person-Perspektive vonstatten geht. Im folgenden Video könnt ihr schonmal einen kleinen Blick drauf werfen. Stammt zwar nicht aus der Übersetzung, wurde aber mit Untertiteln versehen.



[Review] Remnants of Isolation

RPG-Maker
Remnants of Isolation ist das RPG-Maker Spiel, welches sich gegen Titel wie Unraveled und Last Word behaupten konnte und den Indie Game Maker Contest 2014 gewonnen hat
Das Spiel handelt von einer mysteriösen Frau — die später den Namen Celesta erhält — welche aus unbekannten Gründen in einem ganz besonderen Gefängnis eingesperrt ist. Dieses saugt seinen Insassen scheinbar die Magie aus, weswegen das unerwünschte Magierpack dort reingeworfen wird. Wesentlich mehr erfährt man über die Welt auch nicht. Sobald Celesta das Gefängnis verlässt, ist die Story nämlich schon vorbei.

Sie muss sich allerdings nicht allein durch Monsterhorden schlagen, sondern erhält Unterstützung von Melchior, einem jungen Mann der ausversehen den Bannkreis zerstört hat der sie gefangen hielt. Er ist neben den Monstern auch die einzige Person die etwas von sich gibt. Celesta kann nämlich nicht reden. Dementsprechend solltet ihr keine sonderlich komplexe Story erwarten.

Der Hauptaugenmerk liegt stattdessen auf dem Gameplay. Genauer gesagt auf dem Kampfsystem. Es gibt zwar ein paar Rätsel (also … eins zumindest. Ein anderes fällt mir jedenfalls nicht ein), aber die sind alles andere als komplex. Die Kämpfe wirken auf den ersten Blick zwar sehr generisch, erfordern aber einiges an Taktik. So müssen Celestas und Melchiors Fähigkeiten mithilfe von Zauber-Karten kombiniert werden um besondere Effekte zu erzielen.

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