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[Review] Danganronpa V3: Killing Harmony

Monokuma Killing Game

Danganronpa V3 handelt von einem neuen Mörderspiel an einer neuen Schule für besonders talentierte Schüler, welche allerdings nicht das geringste mit Hope's Peak Academy zu tun zu haben scheint. Dementsprechend könnte man es quasi als Reboot bezeichnen, immerhin wurde die Story der vorherigen Spiele bereits im Danganronpa 3 Anime beendet. Ich muss an dieser Stelle aber eindringlich davon abraten die Serie mit V3 zu beginnen.

Die Handlung mag zwar eigenständig wirken, gegen Ende gibt es aber nicht nur Anspielungen auf die Vorgänger, sondern extreme Spoiler die einige der wichtigsten Enthüllungen von Danganronpa 1 und 2 vorwegnehmen würden. Also tut euch bitte selber einen Gefallen und spielt die Reihe so wie sie veröffentlicht wurde. Ultra Despair Girls und Danganronpa 3 sind zwar nicht vonnöten, helfen aber die Welt noch weiter auszubauen. Und dank der mittlerweile verfügbaren PC-Version scheint ersteres in Sachen Steuerung nicht mehr so furchtbar zu sein wie es auf der Vita der Fall war.

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Wer Dangaronpa kennt, der wird sich in V3 wie zuhause fühlen, hat sich doch in Sachen Präsentation und Struktur so gut wie nichts geändert. Dank dem Setting ähnelt es allerdings mehr dem ersten als dem zweiten Teil, wenngleich man diesmal nicht die ganze Zeit im Schulgebäude feststeckt. Die Außenwelt kann aber in keinster Weise mit den Ausmaßen von Jabberwock Island aus dem zweiten Teil mithalten.

Ist ein bisschen schade, aber wirklich gestört hat es mich nicht. Schon weil der erste Fall mit zu den besten des Spiels gehört. Er hat zwar durchaus seine Probleme, aber das einzige was ich mittlerweile noch kritisieren würde, wäre die absurde Komplexität des Mordes. Dieses Problem zieht sich allerdings durchs ganze Spiel, von daher muss man einfach damit leben. Immer noch besser als jeden Fall von Anfang bis Ende vorhersagen zu können … was bei manchen Fällen aber trotzdem möglich ist.

Schüler

[Review] Es: Kapitel 1

Stephen King Film

Stephen King Adaptionen sind zwar leider nicht für ihre Qualität bekannt, wie dieses Jahr bereits von Der Dunkle Turm bewiesen wurde, aber dank positiver Reviews habe ich es trotzdem gewagt mir die neueste Adaption seines Horror Romans Es anzuschauen. Im Gegensatz zur Miniserie aus den 90ern deckt sie allerdings nur den Teenager-Abschnitt der Handlung ab, anstatt ständig zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu wechseln. Eine Fortsetzung ist zwar schon geplant, wird allerdings erst 2019 erscheinen. Da die Story auch so funktioniert, ist das allerdings kein wirkliches Problem.

Und ich kann schon mal vorwegnehmen, dass ich den Film richtig gut fand. Allerdings nicht, weil er so gruselig wäre. Stattdessen ist er sogar richtig lustig, weswegen der komplette Kinosaal mehrfach in Gelächter ausgebrochen ist. Die Interaktionen des Loser's Clubs sind nämlich einfach nur herrlich, vor allem weil Richie ein absolutes Schandmaul besitzt und viele anzügliche Kommentare von sich gibt. Das war im Buch zwar anders, der neue Film ist aber circa 30 Jahre später angesiedelt. Und es passt halt wunderbar zu einem pubertären Teenager.

Der wirkliche Star des Loser's Club ist aber Sophia Lillis als Beverly Marsh. Sie ist hübsch, mutig, charmant und zeigt bereits in ihrer ersten Begegnung mit Ben, dass schauspielern ihr im Blut zu liegen scheint. Liebe auf den ersten Blick ist zwar eher unrealistisch, aber an Bens Stelle hätte sich vermutlich jeder Junge direkt in sie verschossen. Emily Perkins (also die 90er Beverly) fand ich vergleichsweise eher langweilig. Ihr einziger Vorteil liegt in einem detailgetreueren Finale. Im neuen Film macht Pennywise nämlich etwas, das keinen wirklichen Sinn ergibt. Er entführt Beverly in die Kanalisation ohne ihr auch nur ein Haar zu krümmen ... und das obwohl er scheinbar Angst davor hat, dass der Loser's Club ihn vernichten könnte. Immerhin bietet er ihnen an, dass nur einer von ihnen sterben muss und die anderen friedlichen von dannen ziehen können. Er hatte zwar noch vor, sie von Henry ermorden zu lassen, das hätte ohne Entführung aber vermutlich besser funktioniert.

Beverly Marsh

[Review] The Journey Down: Chapter Three

Für dieses Review habe ich einen Key von den Entwicklern erhalten!
Adventure Game

The Journey Down: Chapter Three ist das perfekte Beispiel dafür, warum man episodische Spiele erst spielen sollte, wenn alle Episoden veröffentlicht wurden. Immerhin hat es sage und schreibe 7 Jahre gedauert bis die Story endlich abgeschlossen wurde. Und das obwohl das Finale mit gerade Mal 3 1/2 Stunden auch nicht wirklich umfangreicher ist als die vorherigen Episoden. Dafür haben die Zwischensequenzen endlich wieder einen Sinn. Nicht so wie in der zweiten Episode, wo sie größtenteils nur langweilig waren und dazu dienten das Setting in Szene zu setzen. Hier bewegen sie aber tatsächlich die Story voran, und das auch noch auf bombastische Art und Weise, wie bei einer absurden Verfolgungsjagd auf der Autobahn.

Der Anfang des Spiels wirkt rückblickend auf das Ende der letzten Episode allerdings ein bisschen seltsam. Immerhin haben Bwana, Kito and Lina nach einem furchtbar undursichtigen Rätsel endlich die Pforten in das Unterland geöffnet ... und ein Großteil ihrer Reise wird einfach mal im Intro abgehandelt. Da scheint zwar nichts wirklich interessantes passiert zu sein, aber ich hatte schon irgendwie erwartet, dass das Unterland eine große Rolle in der restlichen Handlung spielen würde. Stattdessen rätselt man sich durch eine kleine Höhle, sieht eine Zwischensequenz, rätselt noch ein bisschen mehr ... und dann ist man auch schon wieder in der Stadt. Gegen Ende springt die Handlung zwar nochmal ins Unterland zurück, aber auch nicht lange.

The Journey Down