Hand in Hand Review - Jack-Reviews.com

Hand in Hand Review

2D Horror
Hand in Hand ist ein japanisches RPG-Maker Spiel welches für ein Yuri/Shoujo Ai-Event erstellt wurde
Im Büro des Schulleiters der Momoyama Academy befindet sich ein Altar mit drei hölzernden Puppen. Gerüchten zufolge werden diese zum Leben erwachen wenn eine von ihnen von ihrem Platz entfernt wird. Und genau das passiert in Hand in Hand.

Shizune Takasugi, eine Rebellin, macht sich nach Einbruch der Nacht daran die Schule zu verlassen—scheinbar hing sie die ganze Zeit auf dem Dach rum—und stößt dabei auf Akari Hioki, die Präsidentin des Schülerkomitees. Als sie sich auf den Weg in den ersten Stock machen, müssen sie entsetzt feststellen, dass die Treppen blockiert sind. Außerdem treibt eine schattenhafte Gestalt ihr Unwesen.

Da sie die Geschichte über die hölzernen Puppen kennen, wollen sie natürlich überprüfen ob sie sich noch an ihrem Platz befinden. Was sie natürlich nicht tun. Daraufhin müssen die Mädchen den zweiten und dritten Stock der Akademie nach diesen absuchen.

Hand in Hand ReviewRPG-Maker Horror

Während der Suche nach den Puppen bahnt sich zwischen den Mädchen eine Romanze an die man sogar durch eine handvoll Dialoge beeinflussen kann. Allerdings wäre es recht unlogisch wenn sie innerhalb von 30 Minuten von flüchtigen Bekannten zu Liebenden werden. Zum Glück passiert dies jedoch nicht.

Zumindest waren sie bei mir am Ende nur Freunde, allerdings weiß ich nicht ob, ich das normale oder das beste Ende bekommen habe. Falls es also ein besseres Ende gibt in dem sie sich visogar küssen, fände ich das schon etwas unsinnig. Das Zusammentreffen mit übernatürlichen Mächten könnte sie natürlich zusammenschweißen, aber so traumatisch ist das Erlebnis nicht. Und gruselig erst recht nicht.

Hand in Hand RPG-Maker Horror

Hand in Hand verwendet so gut wie keine Soundeffekte und verzichtet somit auf ein wichtiges Element von Horrorspielen. Musik allein erzeugt leider keine Atmosphäre und die leeren Maps helfen dabei auch nicht. Außerdem sehen sich die meisten Räume viel zu ähnlich. Rein logisch gesehen macht das natürlich Sinn, aber wenn jeder realistisch mappen würde sähen vor allem 2D Spiele sehr langweilig aus.

An Features hat es auch nichts zu bieten. Man sammelt Items, rennt vor einem Gegner weg und zweimal muss man sogar kämpfen, und das auch noch im Standard-Kampfsystem des RPG-Makers! Sowas hat in einem Horrorspiel absolut nichts verloren.

Die Story hat zwar Potenzial, aber innerhalb von einer halben Stunde kann sie dieses nicht wirklich entfalten. Außerdem wirken die Protagonistinnen extrem abgebrüht. Die Situation scheint sie jedenfalls nicht sonderlich mitzunehmen.

Das einzig gute ist der Twist am Ende, aber darauf werde ich nicht weiter eingehen.

 

Abschließende Bewertung



Das Pacing von Trails in the Sky mag furchtbar sein, dafür bietet es gut ausgearbeitete Charaktere, viel Worldbuilding, eine Menge Quests und ein gutes Kampfsystem

 

Positive Aspekte von Hand in Hand


  • nette Artwork
  • die Beziehung zwischen den Charakteren wird gut rübergebracht, jedenfalls insofern es kein besseres Ende gibt in dem sie Hals über Kopf übereinander herfallen
  • das Ende bietet einen guten Twist

 

Negative Aspekte von Hand in Hand



  • es kommt keinerlei Atmosphäre auf
  • mit circa 30 Minuten ist es extrem kurz
  • sehr leere Maps und keinerlei nennenswerte Features
  • das Standard-Kampfsystem hat in einem Horrorspiel nichts verloren, auch wenn es nur zweimal zum Einsatz kommt
Hand in Hand Reviewed von Jack am 2014-04-19 Rating: 3