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Pacific Rim Review

Pacific Rim ist Guillermo del Toros Homage an japanische Kaiju-Filme und Mecha-Anime
In diesem Film wird die Erde von Monstern, den sogenannten Kaiju, attackiert. Diese kommen jedoch nicht aus dem All sondern aus einem Riss zwischen den Dimensionen. Anstatt dies jedoch in einem langen Prolog abzuhandeln wird der Beginn des Konflikts sowie die Erschaffung des Jäger(Mech)-Programms nur kurz zusammengefasst.

Das finde ich persönlich auch wesentlich sinnvoller als wenn der Film das Auftauchen der Kaiju von Anfang bis Ende beleuchtet hätte. Sonst wären die sie wohl innerhalb weniger Tage oder Wochen besiegt worden oder der Film hätte einfach mittendrin aufgehört, in der Hoffnung das genug Geld für ein Sequel zusammenkommt.

Pacific Rim ist jedoch kein reines Actionspektakel. Der Film fängt zwar mit solch einer Sequenz an, aber danach werden einem erstmal die Welt und die wichtigen Charaktere nähergebracht bevor die Action weitergeht. Die Story bietet zwar einige dumme Momente und die Charaktere bleiben größtenteils blass, aber das ist immer noch besser als ein Film der nur aus Kämpfen besteht.



Was mich an der Story wirklich gestört hat, war allerdings die Entscheidung wie man gegen die Kaiju vorgehen soll. Diese scheinen nämlich lernfähig zu sein, wodurch die Jäger an Effektivität verlieren. Anstatt die Mechs zu verstärken wird das Programm aber fallengelassen ... und stattdessen errichten die Menschen lieber Mauern an den Küsten.

Der Film gibt sogar zu wie dumm diese Entscheidung ist, denn was für eine Mauer soll bitte einen Kaiji aufhalten? Hätten sie das Jäger-Programm einfach weitergeführt wäre die Story vermutlich nie so eskaliert.

Die beiden Comic Relief Charaktere, welche von Charlie Day und Burn Gorman verkörpert werden, fand ich allerdings noch schlimmer. Diese waren für meinen Geschmack nämlich eher nervig als witzig. Wäre es so schlimm gewesen zwei normale Wissenschafter einzubauen und diese in lustige Szenen zu involvieren? Bei den anderen Charakteren hat das doch auch geklappt.
 
Note: 1-
Pacific Rim kann ich vor allem Actionfans wärmstens empfehlen. Der Film mag zwar ein paar Probleme haben, aber er wird niemals langweilig
Pro 
  • fantastischer Soundtrack
  • gut insenzierte Action und gelungene Effekte für die sich 3D zur Abwechslung sogar lohnt
  • der Anfang des Konflikts wird nur kurz zusammengefasst um sich danach auf den interessanteren Aspekt zu konzentrieren
Contra
  • grauenhaft unlustige Comic Relief Wissenschaftler 
  • zu viele Charaktere auf die natürlich nicht ordentlich eingegangen werden kann
  • die Story hat ein paar Schwächen (denen der Film sich aber durchaus bewusst ist)
Pacific Rim Reviewed von Jack am 2013-07-14 Rating: 4.5