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[Review] Bear With Me - Episode 1

Für dieses Review habe ich einen Key von den Entwicklern erhalten!
Film Noir

Bear With Me ist ein Noir Adventure in dem ein junges Mädchen namens Amber versucht ihren verschollenen Bruder wiederzufinden. Dazu nimmt sie die Hilfe von Ted E. Bear in Anspruch, einem mürrischen Detektiv der sich laut eigener Aussage im Ruhestand befindet. Wenn es um Amber geht kann er aber einfach nicht nein sagen, ganz egal wie widerwillig er sich auch gibt. Das erklärt er dem Spieler in typischer Film Noir-Manier und mit einer wunderbar dazu passenden Stimme.

Ohne den Trailer hätte ich damit nicht gerechnet. Und ich hatte eigentlich nicht vor mir das Spiel in naher Zukunft anzuschauen, immerhin mag ich es nicht ständig aufhören und wer weiß wie viele Monate auf eine Fortsetzung warten zu müssen. Aber dann wurde mir überraschenderweise ein Key angeboten. Und ich habe es keinesfalls bereut, auch wenn nach 1 1/2 Stunden schon die Credits liefen obwohl die Story noch gar nicht wirklich in Fahrt gekommen ist.

Viel bekommt man in der ersten Episode nämlich nicht zu sehen. Eigentlich nur Ambers Haus (beziehungsweise dessen Obergeschoss) und diverse Einwohner von Paper City, einer vermutlich imaginären Stadt die vom "Roten Mann" heimgesucht wird. Wer auch immer das sein mag.

Privatdetektiv

[Review] Lights Out

Horror Film

Lights Out erzählt die Geschichte einer Familie die von einer Kreatur heimgesucht wird die nur in den Schatten existieren kann. Eigentlich eine wunderbare Prämisse für einen schön subtilen Horrorfilm ... wenn da nicht die ganzen Jumpscares wären die jegliches Potenzial im Keim ersticken. Diese werden wie so oft von lauten Geräuschen begleitet die innerhalb der Story keinerlei Existenzberechtigung besitzen. Dabei hätten einige dieser Szenen ohne zusätzliche Soundeffekte sogar besser funktioniert.

Das hätte an der Qualität des Films aber auch nicht viel geändert. Hier und da gibt es zwar subtilere Szenen, aber irgendwelche kreativen Effekte sucht man leider vergeblich. Da hätten sich die Verantwortlichen ruhig ein paar japanische Horrorfilme anschauen können, allen voran The Grudge, welches durchaus passende Effekte für diese Prämisse zu bieten gehabt hätte.

Dann hätte man die Kreatur vermutlich auch erst so ab der Hälfte des Films in ihrer ganzen Pracht zu sehen bekommen. Stattdessen dauert es nur wenige Minuten bis man alles sieht was die Kreatur zu bieten hat. Und kurz darauf kann man sich auch denken was es mit diesem Wesen auf sich hat. Die eigentliche Auflösung lässt zwar länger auf sich warten, ändert an der ursprünglichen Vermutung aber nichts.

Schatten

[Review] I am Setsuna

JRPG

I am Setsuna ist ein JRPG dessen Gameplay von Chrono Trigger inspiriert wurde. Man springt zwar nicht durch Raum und Zeit, bestreitet aber Kämpfe in einem ATB-System das sowohl Zweier- als auch Dreier-Kombos zulässt. Von diesen habe ich allerdings so gut wie nichts gesehen, da die Kombos nur bei bestimmten Skill- und Charakter-Kombinationen verfügbar werden. Diese einzusetzen ist aber nicht wichtig, außer vielleicht wenn man die optionalen Bosse bezwingen will.

Bevor ich weiter aufs Gameplay eingehe, will ich aber erstmal die Story abhandeln. Diese hat mit Chrono Trigger nichts zu tun, wirkt dafür aber wie ein Abklatsch von Final Fantasy X. Sie handelt nämlich von einem Mädchen namens Setsuna das in die Letzten Lande reisen muss um sich selbst zu opfern. Ansonsten würde die Welt in naher Zukunft von der stetig steigenden Monsterpopulation überschwemmt werden. Bei ihrer Reise wird sie unter anderem von Nidr begleitet, einem Krieger den mehr als nur das Aussehen mit Auron verbindet.

Der eigentliche Protagonist ist allerdings ein stummer Söldner namens Endir. Dieser wurde erwählt um Setsuna zu töten, schließt sich aber lieber ihrer Garde an da sie in den Letzten Landen sowieso ihr Leben aushauchen wird. Daraufhin agiert er als Sprechrohr des Spielers, wenngleich keine seiner Entscheidungen auch nur den geringsten Einfluss auf die Story hat.

I Am Setsuna Review