Jack Reviews - AAA Games, Indie Games, Visual Novels und mehr!: August 2013

Gunpoint Review


2D Stealth Puzzle
Gunpoint ist ein 2D Stealth Puzzler dessen Protagonist im wahrsten Sinne des Wortes in ein Mordkomplott stolpert
Gunpoint hat mich anfangs sehr an Yahtzee Croshaws The Art of Theft erinnert. Die Spiele sehen sich nämlich nur nur ähnlich sondern weisen auch einige Gemeinsamkeiten im Gameplay auf.

Das Spielgefühl ist allerdings vollkommen unterschiedlich. Richard Conway, der Protagonist, springt nämlich durch die Luft als hätte er einen Raketenantrieb, klettert an Wänden und Decken als wäre er Spiderman, und kann mithilfe des Crosslinks Geräte neu verkabeln um sich einen Weg ans Ziel zu bahnen.

So kann er zum Beispiel einen Lichtschalter mit dem Öffnungsmechanismus einer Tür verbinden und somit Sicherheitskontrollen umgehen. Später ist es sogar möglich die Waffen von Gegnern mit Geräten zu verbinden, was nun wirklich keinen Sinn macht. Idealerweise sollte man sich auch nicht erwischen lassen.

Richard kann aber nicht nach Belieben jedes Gerät in seiner Umgebung manipulieren sondern muss manchmal erst Terminals hacken um neue Möglichkeiten freizuschalten.

Dead Space 3 Review

Scifi Horror Action
In Dead Space 3 muss sich Isaac Clark erneut seiner Vergangenheit stellen um den Unitologen und den Nekromorphs das Handwer zu legen
Ich wusste zwar bereits vor dem Kauf, dass sich Dead Space 3 wie die späteren Resident Evil Teile zu sehr auf Action konzentriert, aber die ersten paar Stunden habe ich davon überhaupt nichts mitbekommen.  Außerdem habe ich nur einen Dollar für das Spiel gezahlt, von daher konnte es mir auch egal sein!

Am Anfang muss Isaac zwar gegen Menschen kämpfen, aber kurz darauf findet er sich in einem Raumschiff wieder und muss sich durch ähnliche Settings wie im Vorgängern kämpfen die ich durchaus als atmosphärisch empfand. Erst auf dem Eisplaneten Tau Volantis, der die Heimatwelt der Marker zu sein scheint, wird es actionlastiger. Aber selbst dort gibt es noch einige klaustrophobische Abschnitte.

Von daher verstehe ich die Kritik an der Action zwar, komplett nachvollziehen kann ich sie aber nicht. Die Vorgänger waren immerhin auch nicht von Anfang bis Ende gruselig.

Dead Space

Kick-Ass 2 Review

Action
Kick-Ass 2 beginnt 3 Jahre nach dem Ende des Vorgängers
Dave hat mittlerweile sein Leben als Superheld aufgegeben, realisiert jedoch schnell wie langweilig dadurch alles geworden ist. Mindy tut währenddessen so als wäre sie ein normales Mädchen, bekämpft aber weiterhin als Hit-Girl Verbrecher. Der ehemalige Red Mist will sich derweil für den Tod seines Vaters rächen und wird dafür zum Motherfucker.

Durchaus eine solide Prämisse, allerdings scheint der Film momentan als Flop bezeichnet zu werden. Das kann ich zwar nachvollziehen, aber trotz diverser Schwächen empfinde ich ihn durchaus als sehenswert.

Bizarrerweise ist eines der größten Probleme von Kick-Ass 2 der Titel des Films. Teilweise wirkt es nämlich so, als würde sich der Film mehr um Mindy als um Dave drehen. Dabei geht es aber nicht ausschließlich um ihr Leben als Hit-Girl. Das sie weiterhin Verbrecher jagt fliegt nämlich eines Tages auf, wodurch sie sich gezwungen sieht ein Leben als normaler Teenager zu beginnen. Das ist auch einer der Aspekte in dem Kick-Ass 2 fast durchgehend glänzt.

Sie fühlt zwar weiterhin den Drang Verbrecher zu bekämpfen, kommt aber um die Pubertät schlichtweg nicht herum. Dementsprechend entwickelt sie natürlich Interesse am anderen Geschlecht, auch wenn sie sich das nicht eingestehen will. Schlussendlich läuft das aber nicht so wie ihr Vormund sich das vorgestellt hat, was zu einem der größten Probleme des Films führt: Fäkalhumor

Er kommt zwar nur in zwei Instanzen zur Anwendung—einmal in der Mitte und einmal am Ende—hat mich in diesen aber komplett aus dem Film gerissen. Er trägt nämlich nichts zur Story bei was nicht auch auf elegantere Weise hätte geregelt werden können.

Stephen King - Der Anschlag Review

Zeitreise
Der Anschlag erzählt die Geschichte von Jake Epping, welcher die Möglichkeit erhält das Attentat auf John F. Kennedy zu verhindern
Der Anschlag auf John F. Kennedy interessiert mich zwar in keinster Weise, aber da ich mich für Zeitreisen interessiere und Stephen King mag musste ich mir das Buch natürlich trotzdem zulegen.
Die Story beginnt dabei schon recht bizarr. Jake Epping wird eines Tages von seinem Feund Al Templeton angerufen und muss kurz darauf feststellen, dass dieser innerhalb weniger Tage extrem gealtert zu sein scheint und dazu auch noch an Krebs im Endstadium leidet.

Dieser erzählt ihm, dass in seiner Bar eine Art Zeittunnel existiert. Diesen hat er anfangs nur genutzt um das in der Vergangenheit wesentlich billigere Fleisch für seinen Laden zu erwerben. Später entschied er sich allerdings Kennedys Leben zu retten, welches aufgrund des Schmetterlingseffektes eventuell auch zukünftige Desaster wie den Anschlag auf das World Trade Center vereitelt hätte. Der Krebs ist ihm allerdings zuvorgekommen, weswegen er Jake damit beauftragt das zu beenden wozu er selbst nicht mehr imstande ist.

Dabei nutzt Stephen King ein sehr interessantes Zeitreisekonzept: Jedes Mal ist das erste Mal. Sprich wenn jemand den Zeittunnel durchquert werden alle vorherigen Änderungen aus dem Lauf der Geschichte getilgt. Außerdem kommt man immer an der selben Stelle und zur selben Zeit in der Vergangenheit an, wodurch es so gut wie unmöglich wäre direkt etwas gegen den 11.September zu unternehmen, außer natürlich man will sein ganzes Leben darauf warten.

Außerdem ist die Zeit unerbittlich. Sprich sich leistet stetig Widerstand und versucht vor allem größere Änderungen zu vereiteln. So könnte bei kleineren Änderungen ein Baumstamm die Straße blockieren um eine rechtzeitige Ankunft zu verhindern. Wenn man die Geschichte jedoch in komplett andere Bahnen lenken will könnte sogar das Haus über einem einstürzen.

Deadlight Review

Sidescroller Survival Horror
Deadlight ist ein Cinematic Platformer der sich mit einer Zombie-Apokalypse befasst
Man schlüpft in die Rolle von Randall Wayne, einem Mann der auf der Suche nach seiner Familie ist und zwischendurch versucht anderen Überlebenden auszuhelfen. Klingt nicht sonderlich innovativ und ist es auch nicht. Wie in vielen Zombie-Stories stellen sich die Menschen schlussendlich auch als größere Bedrohung heraus.

Was das Spiel zu etwas besonderem macht ist schlichtweg das Genre. Immerhin ist es weder ein Survival Horror Spiel noch ein simpler Shooter, sondern ein realistisch angehauchter Platformer. Das spielt sich überraschend gut, jedenfalls wenn es nicht gerade ums Kämpfen geht. Die meiste Zeit rennt man allerdings nur vor den Shadows (wie Zombies hier genannt werden) davon.

Survival Horror Deadlight

Warm Bodies Review

Zombie Romanze
Warm Bodies ist eine Zombie-Romanze die sich zwar mit Twilight vergleichen lässt, aber bei weitem nicht so grauenhaft ist
Wie Twilight basiert Warm Bodies auf einem Buch und versucht ebenfalls einem ausgelutschten Genre neues Leben einzuhauchen. Während Stephenie Meyer aber komplett versagt hat (und seltsamerweise trotzdem viele Fans hat), würde ich mir Warm Bodies jederzeit nochmal anschauen. Der Film ist bis auf gewisse schwachsinnige Aspekte nämlich richtig gut. Er nimmt sich allerdings auch nicht ernster als unbedingt nötig.

In der Welt von Warm Bodies gibt es jedenfalls zwei Arten von Zombies: Die "Ghule", welche wie klassische Zombies langsam durch die Gegend schlurfen und noch einigermaßen menschlich wirken, sowie Monstrositäten die sich ihre Haut vom Leib gerissen haben und dadurch aus irgendeinem Grund schnell rennen können. Diese Arten tolerieren einander zwar, aber wenn es ums Jagen geht kennen die Monster kein Erbarmen.

Warm Bodies Review

Q.U.B.E. Review

Puzzle
Q.U.B.E. ist ein minimalistisches Puzzle-Spiel in man farbige Blöcke manipuliert um Rätsel zu lösen
Q.U.B.E erinnert vom Gameplay etwas an Portal, denn man muss sich durch eine Reihe von Testkammern in einem gewaltigen Komplex arbeiten um zu entkommen. Anstatt Portale zu erschaffen verwendet man allerdings Blöcke um sich fortzubewegen oder Rätsel zu lösen.

Diese Blöcke gibt es in verschiedenen Farben: rot, blau, gelb und grün. Gelbe Blöcke lassen sich z.B. dazu verwenden um Treppen zu erschaffen während blaue als Sprungbretter dienen. Anfangs klettert man auf diesem Weg noch durch die Level, aber später muss man auch noch Objekte in den Räumen damit manipulieren um z.B. Laser zu aktivieren die den Ausgang öffnen.

Q.U.B.E.

Thomas Was Alone Review

plattformer
Thomas Was Alone ist ein minimalistischer Puzzle Plattformer
Auf den ersten Blick mag Thomas Was Alone eher langweilig wirken. Wer könnte denn auch ahnen, dass hinter solch einem simplen Design tatsächlich eine interessante Geschichte steckt? Es geht nämlich um künstliche Intelligenzen die sich auf die Suche nach dem Sinn ihrer Existenz begeben. Den Anstoß dazu gibt Thomas, eine von Natur aus neugierige KI die als Rechteck dargestellt wird.

Auf seiner Reise schließen sich ähnlich schlicht gestaltene KIs an, die alle mit unterschiedlichen Fähigkeiten aufwarten. Eine kann besonders hoch springen, eine andere dient als Trampolin, und eine widersetzt sich sogar den Gesetzten der Schwerkraft. Diese Fähigkeiten müssen geschickt miteinander kombiniert werden um die Gruppe ans Ende der Level zu bugsieren. Später kommen auch noch Umgebungs-Effekte hinzu die eventuellen Ermüdungserscheinungen vorzubeugen versuchen.