Jack Reviews - AAA Games, Indie Games, Visual Novels und mehr!: Juli 2013

Kingdom Hearts: Dream Drop Distance Review

Kingdom Hearts
Kingdom Hearts: Dream Drop Distance ist das Bindeglied zwischen Kingdom Hearts 2 und Kingdom Hearts 3
Das Spiel beginnt kurz nach dem Ende von Kingdom Hearts 2 und baut auf den Ereignissen von Kingdom Hearts Coded auf. Diesen Ableger erachte ich allerdings als vollkommen irrelevant, dient er doch nur dazu Sora und Riku über die Ereignisse von Birth by Sleep zu informieren.

Daraufhin begeben sie sich zu Yen Sid um zu Meistern des Schlüsselschwertes zu werden. Erst dann wird es ihnen möglich sein es mit Meister Xehanort aufzunehmen, welcher nach der Vernichtung seines Herzlosen und seines Niemands wiederhergestellt wurde.

Um ihr Training zu vollenden müssen sie allerdings sieben schlafende Welten erwecken. Dabei wird glücklicherweise nicht soviel Recycling wie in den anderen Spinoffs betrieben, wenngleich Charaktere aus diesen Welten schon vorher vorkamen, wie zum Beispiel Pinocchio.

Organisation 13

Pacific Rim Review

Pacific Rim ist Guillermo del Toros Homage an japanische Kaiju-Filme und Mecha-Anime
In diesem Film wird die Erde von Monstern, den sogenannten Kaiju, attackiert. Diese kommen jedoch nicht aus dem All sondern aus einem Riss zwischen den Dimensionen. Anstatt dies jedoch in einem langen Prolog abzuhandeln wird der Beginn des Konflikts sowie die Erschaffung des Jäger(Mech)-Programms nur kurz zusammengefasst.

Das finde ich persönlich auch wesentlich sinnvoller als wenn der Film das Auftauchen der Kaiju von Anfang bis Ende beleuchtet hätte. Sonst wären die sie wohl innerhalb weniger Tage oder Wochen besiegt worden oder der Film hätte einfach mittendrin aufgehört, in der Hoffnung das genug Geld für ein Sequel zusammenkommt.

Pacific Rim ist jedoch kein reines Actionspektakel. Der Film fängt zwar mit solch einer Sequenz an, aber danach werden einem erstmal die Welt und die wichtigen Charaktere nähergebracht bevor die Action weitergeht. Die Story bietet zwar einige dumme Momente und die Charaktere bleiben größtenteils blass, aber das ist immer noch besser als ein Film der nur aus Kämpfen besteht.

Apollo Justice: Ace Attorney Review

Ace Attorney
Apollo Justice spielt einige Zeit nach Trials & Tribulations und behandelt einen neuen Hauptcharakter
Abgesehen vom Protagonisten hat sich in Apollo Justice nicht viel geändert, auch wenn es im Gegensatz zum Vorgänger tatsächlich neue Features gibt. Diese bemerkt man allerdings kaum da die meisten nur ein- oder zweimal zum Einsatz kommen.

So besitzt Apollo zum Beispiel die Fähigkeit mithilfe eines besonderen Armbands das Verhalten seines Gegenüber zu analysieren, was es ihm erlaubt auffällige Verhaltensmuster zu entlarven. Das ist zwar grundsätzlich gut umgesetzt, aber ein paar Mal musste ich schon sehr genau hinsehen da mir nicht klar war wo die Reaktion erfolgen würde und sie in der Ganzkörperansicht auch nicht gezeigt wird.

Nun aber zur Story:
Eigentlich fängt es interessant an.Man schlüpft zwar in die Haut eines neuen Charakters, aber dieser sieht sich unmittelbar damit konfrontiert as er Phoenix Wright verteidgen muss. Dieser hat vor sieben Jahren seinen Job verloren und verdient seitdem als Piano- und Pokerspieler seinen Unterhalt. Seine letzte Pokerrunde endete allerdings mit dem Tod seines Spielpartners.

Phoenix' Unschuld steht natürlich außer Frage, aber die Story ist trotzdem sehr interessant. Danach geht es allerdings bergab.