Jack Reviews - AAA Games, Indie Games, Visual Novels und mehr!: Mai 2013

Steins;Gate (Visual Novel) Review

Zeitreisen
Steins;Gate erzählt die Geschichte von Okabe Rintarou, welcher ausversehen eine Mikrowelle zu einer Zeitmaschine umfunktioniert hat
Klingt nach einer seltsamen Prämisse, wird aber gut genug erzählt um nicht ins Lächerliche abzugleiten. Ich kannte die Story allerdings schon bevor ich die Visual Novel begonnen habe. Es gibt nämlich eine Anime-Adaption die ich aufgrund meiner Vorliebe zu Zeitreise-Stories angefangen habe noch bevor sie beendet war.

Anfangs ist die Story aber alles andere als packend. Sie beginnt zwar mit einem mysteriösen Mord der in Kombination mit einer SMS und der Mikrowelle die Divergenz der Weltlinie ändert, fokussiert sich danach aber mehr auf Humor und Worldbuilding als auf das eigentliche Mysterium.

Wer den Anime schon kennt wird aber keine großen Überraschungen erleben. Ich habe die Visual Novel auch hauptsächlich wegen der alternativen Endings gelesen. Und diese sind durchaus interessant genug um einen weiteren Durchgang zu rechtfertigen. Das wahre Ende dann nicht unbedingt, zumal ich dieses selbst mit Lösung nicht erreicht habe. Keine Ahnung woran das lag. Aber in der offiziellen Fassung sollte das hoffentlich behoben sein. Als ich es gespielt habe gab es die aber noch nicht.

Prince of Persia: The Two Thrones Review

Action Adventure
The Two Thrones ist der letzte Teil der Prince of Persia Trilogie, wenngleich später noch ein Teil nachgeschoben wurde der zwischen Sands of Time und Warrior Within spielt

The Two Thrones fängt gut an indem es die Thematik fortführt die Warrior Within begonnen hat, nämlich das die Manipulation der Zeit Konsequenzen hat.
Da der Sand der Zeit nicht erschaffen wurde haben die Ereignisse von Sands of Time nicht stattgefunden und dessen Antagonist, der Vizier, hat nun Babylon attackiert wo es ihm schlussendlich gelingt Kaileena zu töten und somit den Sand der Zeit erneut zu erschaffen und sich in ein gottgleiches Wesen zu verwandeln.

Der Prinz ist also gezwungen ihn erneut aufzuhalten, allerdings hat der Kontakt mit dem Sand eine dunkle Seite in ihm erweckt die nur dank des Dolches der Zeit davon abgehalten werden konnte ihn vollends zu verschlingen.

Prince of Persia Review

Bevor ich aber auf den dunklen Prinz zu sprechen komme will ich noch ein paar andere Features erwähnen. Zum einen wären da die Stealth-Kills, die es erlauben sich an Gegner ranzuschleichen und sie dann mit wenigen Klicks zu erledigen ohne kämpfen zu müssen.Ein nettes Feature um Zeit zu sparen, aber ohne wäre es vermutlich nerviger als es sein sollte.

Außerdem wurden die Klettereinlagen um ein paar Elemente erweitert, wie Stellen in die man den Dolch stechen kann um sich festzuhalten um daraufhin die Wand entlang zu rennen, sowie Plattformen von denen man sich diagonal abstoßen kann.
Allerdings funktionieren diese teilweise nicht einwandfrei, da ich mich an einer Stelle erst die Wand entlang hangeln durfte und dann von einer Plattform auf eine andere springen musste aber von ~10 Versuchen ist mir das nur 2 Mal gelungen. Die anderen Male ist der Prinz immer daneben gesprungen.

Und damit kommen ich zu einem der größten Kritikpunkte: viele Speicherpunkte liegen so weit auseinander das man ständig Kletter- und Sprungeinlagen wiederholen darf!

Aber jetzt zum dunklen Prinz.

Prince of Persia: Warrior Within Review

Warrior Within Review
Warrior Within ist das direkte Sequel zu The Sands of Time
Am Ende des Vorgängers hatte sich zwar alles zum Guten gewendet, aber der Prinz wird nun vom Dahaka, dem Wächter der Zeitlinie, gejagt. Die einzige Möglichkeit seinem Schicksal zu entgehen ist es den Sand der Zeit aus der Geschichte zu tilgen.

Die Zeitreisen sind zwar kein solch elementares Gameplay-Element wie zum Beispiel in Soul Reaver da der Prinz nur an vorgegebenen Orten wechseln kann, aber um die gesamte Insel der Zeit zu erkunden muss er mehrmals zwischen den Epochen hin- und herwechseln. Manche Orte sind in der Gegenwart nämlich unerreichbar oder gar zerstört.

Davon abgesehen hat sich am Gameplay nicht viel geändert, aber vor allem das Kampfsystem ist diesmal wesentlich erträglicher. Im Vorgänger gab es schonmal Kämpfe mit bis zu zwanzig Gegnern und man konnte ihnen nichtmal aus dem Weg gehen. All das wurde in Warrior Within behoben!
Allerdings wurde das Auslassen von Gegnern nur unbefriedigend gelöst. Im Gegensatz zum Vorgänger kann man seine Waffe nicht wegstecken und somit fokussiert der Prinz ständig die Gegner, selbst wenn man nur versucht die Wand hochzuklettern. Dadurch ist es teilweise sogar nerviger Kämpfe auszulassen als sie zu bestreiten.

Pokemon Black Review

Nintendo DS
Pokemon Black sollte eine wesentlich bessere Story haben als die Vorgänger, was auch der einzige Grund ist warum ich es gespielt habe. Den Meinungen kann ich mich jedoch nicht anschließen!

Team Plasma ist genauso lächerlich wie alle Teams vor ihnen und ich habe auch den Sinn einiger ihrer Mitglieder nicht verstanden. Was sollten die Weisen? Die meiste Zeit standen sie nur im Hintergrund rum und erst gegen Ende hatten sie sich entschieden zu kämpfen...und dann kamen die Arenaleiter und ich musste mich nichtmal drum kümmern.

Und was Ghetsis "Ninjas" sollten verstehe ich ebenso wenig. Sie begleiten den Protagonisten ein paar Mal zu ihrem Anführer aber wirklich aktiv greifen sie nie ein! Man erhält von ihnen nur ein paar nützliche Infos aber das war es auch schon. Wäre es so schwer gewesen wenigstens einen Kampf mit ihnen einzubauen?

Dementsprechend sehe ich nicht inwiefern die Story irgendwie besser sein soll als die der Vorgänger. Es gibt wieder ein böses Team und erneut wollen sie die Kontrolle über ein legendäres Pokemon an sich reißen.
Sie tun zwar anfangs so als ginge es ihnen um das Wohlergehen der Pokemon aber dabei wirken sie absolut nicht glaubwürdig.

Wenn wenigstens die Geschichte spannender erzählt werden würde, aber wirklich episch wirkt es nur gegen Ende und das ist schlichtweg viel zu spät.

Prince of Persia: The Sands of Time Review

Sands of Time
Prince of Persia: The Sands of Time ist der erste Teil der gleichnamigen Trilogie
Das Spiel beginnt eigentlich ganz interessant. Der Prinz dringt beim Angriff auf eine Stadt in deren Schatzkammer ein und erlangt nach einigen Kletterpartien den Dolch der Zeit, welcher ihm erlaubt eben jene zurückzudrehen und somit z.B. dem Tod zu entgehen. Und mit dieser Trophäe und der dazugehörigen Sanduhr kehrt er mit der Armee seines Vaters heim.

Doch dort entfesselt der Prinz den Sand der Zeit und so gut wie jede Kreatur in der Umgebung verwandelt sich in ein Monster. Diese entwenden zu allem Unglück sogar die Sanduhr und um seinen Fehler wieder gut zu machen bleibt dem Prinzen nichts anderes übrig als einen Weg zu ihr zu finden und den Sand wieder zu versiegeln, wobei er von Prinzessin Farah untersützt wird die allerdings nicht gut auf ihn zu sprechen ist, war es doch ihre Stadt die angegriffen wurde

Eintönige und nicht enden wollende Kämpfe


Der Prinz klettert auf seiner Suche durch unzählige Räume, löst Rätsel und bekämpft zwischendurch Monster und vor allem dieser Teil des Spiels ist alles andere als gelungen. Sands of Time ist alt weswegen ich nichts gegen das recht eintönige Kampfsystem sage, aber die Kämpfe sind einfach nur langweilig und scheinen mehr zur Spielzeitstreckung beizutragen als einen wirklichen Sinn zu haben.
Wenn sie nur als Auflockerung der Kletterpassagen dienen würden wären sie ja okay, aber was einem das Spiel so entgegenwirft ist teilweise einfach nur lächerlich!

Oft sieht sich der Prinz sich mit 4-5 Gegnern konfrontiert, was nicht schlimm klingen mag, allerdings kommt so gut wie immer eine 2.Welle! Gegen Ende wird es sogar richtig absurd, denn dort darf man schonmal gegen 20 oder mehr Gegner kämpfen!
Das ist aber noch nicht alles! Gegner sind nicht einfach besiegt wenn sie zu Boden gehen. Erst wenn der Prinz ihre Essent absorbieren konnte hat man Zeit sich um das nächste Monster zu kümmern, aber sollte er in der Zeit Schaden nehmen wird dieser Prozess ständig unterbrochen.

Keine Ahnung was die Entwickler sich dabei gedacht haben, aber ich fand es schlussendlich nur nervig!

Evil Dead (2013) Review

Remake
Evil Dead ist ein Remake des gleichnamigen Klassikers, wobei es diversen Aussagen zufolge auch eine neue Story in der gleichen Welt sein könnte wodurch später Crossover möglich wären

Ich war gestern in der Preview von Evil Dead und obwohl der Spruch auf dem Filmplakat wie so oft übertrieben ist kann ich den Film durchaus empfehlen. Er ist zwar alles andere als gruselig, hat dafür aber einige effektive Schocker und sobald die Story in Fahrt kommt bleibt sie packend bis zum Schluss.

Jedenfalls orientiert sich das Remake nur in groben Zügem am Original anstatt es 1:1 nachzuerzählen.
In diesem Film begibt sich zwar auch eine Gruppe von Freunden zu einer einsam gelegenen Hütte in den Wäldern, allerdings nur um ihrer Freundin Mia beim Drogenentzug beizustehen. Diese hat nämlich vor nicht allzu langer Zeit eine Überdosis zu sich genommen an der sie beinahe gestorben wäre.