Jack Reviews - AAA Games, Indie Games, Visual Novels und mehr!: Februar 2013

Das Grauen der Random Encounter


Ich durfte mich gerade so zwei Stunden durch die erste Höhle bei Pokemon Black arbeiten und fühlte mich in die Zeit der SNES-RPGs zurückversetzt, so oft wurde ich von Pokemon attackiert. Oft habe ich vielleicht drei Schritte getan bis mich wieder irgendwas angesprungen hat. Das mag zwar außerhalb der Höhlen nicht besser sein, aber dem Gras kann man wenigstens ab und zu aus dem Weg gehen. Das ist in Höhlen natürlich unmöglich.

Am Ende bin ich zwar fast nur noch weggerannt, aber da auf dem Weg zum Ausgang auch noch viele Team Plasma Grunts auf mich gewartet haben hat das leider nicht viel geholfen. Es gibt zwar Items mit denen man die Random Encounter unterdrücken kann, aber warum sollte ich extra Geld ausgeben müssen nur um schlechtes Game-Design auszugleichen?

Ich erwarte nichtmal sichtbare Pokemon, auch wenn das einiges dazu beitragen würde die Welt lebendiger wirken zu lassen, aber müssen solch extrem hohe Encounter-Raten wirklich sein? Von mir aus können bestimmte Abschnitte höhere Raten bieten als der Rest, aber sich durch eine komplette Höhle mit mehreren Ebenen kämpfen zu müssen ist schlussendlich nur noch nervig anstatt spaßig.
Wenn es unbedingt Random Encounter sein müssen sollten diese wenigstens erträglichen Encounter-Raten bieten und nicht alle paar Schritte stattfinden!

Rose Guns Days Season 1 Review


Ryukushi07 Visual Novel
Rose Guns Days ist eine Visual Novel von Ryukushi07, allerdings ist sie bei Weitem nicht so komplex wie seine anderen Werke
Die Story spielt in Japan nach dem Ende des Krieges. Koutarou "Leo" Shishigami kehrt nach drei Jahren als Gefangener endlich in seine Heimatstadt zurück, nur um zu erkennen, dass sich so einiges geändert hat. So bekommen nur diejenigen die Englisch oder Chinesisch sprechen überhaupt einen Job, während der Rest dazu gezwungen ist der Armee beizutreten oder für die Mafia zu arbeiten.

Frauen haben es zwar "leichter", arbeiten aber meistens in Nachtclubs wo sie mit ihren Körpern Geld verdienen. Zu diesen Clubs gehört auch Primavera, ein recht unscheinbares Etablissement das in der Zukunft aber zu einer Organisation heranwachsen soll die der Mafia in nichts nahessteht.

Zum Zeitpunkt der Handlung muss Leo, der dort als Bodyguard angeheurt wird, sich aber noch mit Kleinganoven wie Crazy Alfred herumschlagen.

Crazy Alfred

Meine Probleme mit Hitman Absolutions


Ich habe Hitman Absolutions vor ein paar Tagen durchgespielt und obwohl es mir gefallen hat wollte ich eigentlich nicht drüber schreiben da es schlussendlich nicht besonders einprägsam war.

Allerdings habe ich auf Kotaku ein Video gesehen in dem gezeigt wird, dass die Stealth-Elemente scheinbar ganz schön verbuggt sind, auch wenn ich davon kaum etwas mitbekeommen habe. Deswegen wollte ich wenigstens auf die Probleme eingehen die das Spiel meiner Meinung nach hat.



 

Verkleide dich als der Feind und du wirst enttarnt!


Eigentlich sollte man als Hitman möglichst ungesehen seine Opfer ausschalten und nutzt dafür die verschiedensten Verkleidungen um nicht aufzufallen. Aber in Hitman Absolutions weiß absolut jeder das man nicht zu ihnen gehört wenn man sich als einer der ihren verkleidet!

Das ließe sich natürlich damit erklären, dass sich die Charakter untereinandern kennen. Aber wenn ein Gebäude von Dutzenden Polizisten gestürmt wird kann mir keiner erzählen die wüssten alle wer zu ihnen gehört und wer nicht. Doch sobald 47 auch nur in die Nähe eines Gegners läuft wird er sofort verdächtigt oder gar enttarnt!  Das ist besonders schwachsinnig wenn die Verkleidung nur einen Teil des Gesichts freilässt. Wirklich gut funktionieren Verkleidungen daher nur wenn sie so gut wie einzigartig sind, was leider nur selten der Fall ist.

Die Tarnung lässt sich zwar mit dem neuen Instinkt-System verbessern, aber das lässt sich nur in begrenztem Maße einsetzen.

Hitman Verkleidungen nutzlos


Keine guten Antagonisten


Hitman Absolutions hat zwar mehrere Antagonisten zu bieten, darunter einige die sich als Profis bezeichnen, aber in Wahrheit sind die meisten nur bescheuert und haben absolut nichts drauf wenn sie 47 gegenüberstehen.

Trotzdem wird 47 mehrmals überrumpelt und kann seine Mission nur beenden weil seine Gegner zu dumm sind ihm eine Kugel in den Kopf zu jagen. An einer Stelle verhält 47 sich allerdings auch nicht gerade logisch. Da sitzt ein Berg von Mann vor ihm und er versucht trotzdem ihn zu erwürgen (was natürlich schief geht) anstatt ihn zu erschießen.

Es gibt leider auch keine wirklichen Showdowns mit den Antagonisten. Einen davon erschießt man zum Beispiel in einer Kirche. Anstatt das in eine kreative Mission zu verpacken nimmt 47 aber automatisch die Vordertür und erledigt den Kerl nach einer kurzen Sequenz. Die letzte Mission ist da leider keinen Deut besser.